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Erbschaftshöhe


14.11.2007 15:37 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Sehr geehrte Rechtsanwälte,
beantworten Sie bitte folgende Frage:
Am 26.09.2006 verstarb der Bruder (geboren 1933). Seine Schwester wurde im Jahr 1938 geboren. Er hinterließ seine Ehefrau. Kinder sind aus der Ehe nicht hervorgegangen. Ein Testament hat der Erblasser nicht hinterlassen. Der Erblasser war als uneheliches Kind geboren.
Die Mutter war zugleich auch die Mutter der Schwester. Der Vater des Erblassers ist unbekannt, demzufolge ist es nicht feststellbar, ob er noch am Leben ist. Es ist auch nicht bekannt, ob er weitere Kinder hatte. Die gemeinsame Mutter ist verstorben.
Im Nachlass befindet sich ein bebautes Gründstück. Der Verkehrswert betrug zum Todeszeitpunkt 177.000,00 €.
Die Eheleute waren je zur Hälfte im Grundbuch eingetragen.
Welchen Betrag ( bitte in € ) erbt die Schwester des Erblassers ? Bitte auch um eine Begründung.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich gehe davon, aus das der verstorbene Bruder mit seiner Ehefrau im Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt hat. Lebten die Eheleute in Gütergemeinschaft oder Gütertrennung bitte ich um Nachfrage.

Sind neben dem Ehegatten nur Erben der zweiten Ordnung (=Eltern und Geschwister des Erblassers) vorhanden, so erhält der überlebende Ehegatte bereits nach § 1931 I BGB die Hälfte des Nachlasses. Dazu kommt noch ein Viertel des § 1371 I BGB, so dass den Eltern und Geschwistern des Erblassers lediglich zusammen ein Viertel bleibt.

Dementsprechend ist die Schwester Eigentümerin des Hausgrundstücks zu 1/8 geworden (1/4 vom hälftigen Miteigentum des Erblassers). Die Ehefrau ist Eigentümerin des Hausgrundstücks zu 7/8 geworden.

Die Schwester hat in diesem Fall keinen konkreten Geldbetrag geerbt, sondern ist Teil einer Erbengemeinschaft mit der Ehefrau geworden. Diese Erbengemeinschaft muss ggf. auseinander gesetzt werden.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 14.11.2007 | 17:59

Spielt es dabei keine Rolle, dass der Vater des Erblassers unbekannt war ? Wäre der Vater bekannt gewesen und nicht mehr am Leben, hätte die Schwester 1/4 geerbt ?

Mit freundlichen Grüßen

I.Sierzputowski

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.11.2007 | 13:42

Der Vater wurde bei der Beantwortung außen vor gelassen.

Würde der Vater noch leben oder hätte dieser weitere Abkömmlinge, wäre der Erbteil der Schwester zu gleichen Teilen mit diesen Personen zu teilen. Der Erbteil wäre dann geringer, aber nicht höher, wie in der Nachfrage vermutet.

Mit freundlichen Grüßen

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