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Erbschafts Nachweis aus der Schweiz / Schenkung

02.04.2010 18:51 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Verwandschaftsverhältnis: Vater - Sohn.
Ich bin der Sohn. Mein Vater lebt seit 20 Jahren im Ausland (Ecuador / Südamerika) ist aber noch in Deutschland gemeldet.

Er hat die letzten 6 Jahre in einem eheähnlichen Verhältnis gelebt (nicht eingetragen). Nun ist seine Lebensgefährtin verstorben und mein Vater soll ca. 250.000,- Euro erben. Das Geld liegt auf einem Konto in der Schweiz. Das Geld möchte mein Vater mir zu 100% schenken. Die Auszahlung soll direkt aus der Schweiz (von dem Konto seiner verstorbenen Lebensgefährtin) auf mein deutsches Konto erfolgen.

Die 250.000,- Euro liegen noch in dem neuen Freibetrag für Schenkungssteuer bzw. Erbschaftssteuer bei einer Schenkung an den Sohn.

1. Die Frage ist jedoch, muß mein Vater Erbschaftssteuer bezahlen? Was wir natürlich gern umgehen würden.

2. Wenn wir erst ein Konto für meinen Vater in der Schweiz oder Österreich etc. eröffnen und von dort aus auf mein Konto in Deutschland überweisen, fällt das dann nur unter die Schenkungssteuer (Vater - Sohn)?

3. Oder wird hier noch weiter geforscht wo mein Vater das Geld her hat?

4. Welchen Nachweis muß man bei einer Schenkung liefern? Formloses Schriftstück?

5. Haben Sie eine Idee wie man diesem Vorgang steuerfrei gestalten kann?

Rein theoretisch hätte mein Vater das Geld ja über die Jahre in der Schweiz ansparen können.
Bitte nicht falsch verstehen, wir wollen keine Steuern hinterziehen. Aber wir wollen nicht "aufs Riff" fahren wenn man es ganz legal umsteuern kann.

Würde mich sehr über passende Antworten freuen. Vielen herzlichen Dank im Vorraus!


Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Frage ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Frage 1:
Ihr Vater muss Erbschaftsteuer bezahlen

Frage 2:
Dann wäre Schenkungsszteuer fällig, es gibt aber Freibeträge. Als Sohn könnten Sie alle 10 Jahre 205.000 Euro steuerfrei erhalten.

Frage 3:
Bei zutreffenden Angaben wird nicht weiter geforscht, denn Sie könnten diese ja auch belegen.

Frage 4:
Durch notarielle Beurkundung oder durch Handschenkung, also Übergabe bzw. Überweisung.

Frage 5:
siehe Antwort Frage 2. Für den Rest von 45.000 fallen in Steuerklasse I nur 3.150 Euro an Schenkungssteuer an.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 02.04.2010 | 19:47

Sehr geehrter Fragesteller,
meine Antwort möchte ich ergänzen und berichtigen, da ich versehentlich in die falsche Spalte gerutscht war. Insofern kann ich Sie beruhigen, als dass der Freibetrag für Sie sogar 400.000 Euro (und nicht nur 205.000 Euro) beträgt.
Erbschaftsteuer fällt daher für Ihren Betrag nicht an.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zuern
Rechtsanwalt

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