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Erbschaft von nicht leiblichen Großvater

22.02.2015 15:18 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Zusammenfassung: Eine Adoption macht Sinn, da Sie dann in den Genuss eines höheren Erbschaftssteuerfreibetrages kommen und zwar 400.000 Euro statt als sogenannter Stiefenkel 200.000 Euro.

Ich bin Einzelkind und meine Mutter ist von meinem lieblichen Vater geschieden.

Von mütterlicher Seite habe ich eine Großmutter welche verheiratet ist mit einem Mann der nicht mit mir oder meiner Mutter verwandt ist.

Da meine Großeltern momentan ihr Testament gestalten und mir im Falle deren Todes alles vermachen möchten, wurde vorgeschlagen dass ich von meinem Großvater adoptiert werde.

1) macht dies Sinn aufgrund der anfallenden Erbschaftsteuer mit Immobilien im in und Ausland?

2) muss eine Zustimmung bei meinen leiblichen Eltern eingeholt werden?

3) hat dies einen Nachteil im Falle eines Erbes von meinen leiblichen Eltern?

4) nach der Scheidung meiner Eltern habe ich den Nachnamen meines Vaters beibehalten, meine Mutter hat den Namen vor Ihrer Ehe behalten. Würde ich im Falle einer Adoption meinen Nachnamen beibehalten können?

Ich bedanke mich für ihre Antworten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass Sie volljährig sind.

Eine Adoption macht Sinn, da Sie dann in den Genuss eines höheren Erbschaftssteuerfreibetrages kommen und zwar 400.000 Euro statt als sogenannter Stiefenkel 200.000 Euro.

Eine Zustimmung der leiblichen Eltern ist bei einer Volljährigenadoption nicht erforderlich, lediglich etwaige weitere Kinder des Opas und die Oma werden gehört.

Gegenüber Ihren leiblichen Eltern bleiben Sie bei einer einfachen Volljährigenadoption weiterhin erbberechtigt.

Im Zuge der Adoption erhalten Sie den Familiennamen des Stiefopas. Sie können aber beantragen, Ihren Namen behalten oder einen Doppelnamen führen zu können.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 19.05.2016 | 06:57

Guten Tag,

Das Thema wurde über die Monate vergessen und es wurde sich bis heute nicht für eine Adoption entschieden. Ich nehme an es hat sich rechtlich hierzu bis heute nichts geändert?

Wie würde eine Schenkung zu Lebzeiten der Großeltern steuerlich behandelt werden? Nach eigener Recherche ist auch hier ein Freibetrag von 200.000 Euro. Würde sich dieser Betrag bei Schenkungen UND Adoption ebenfalls ändern?

Ich bedanke mich herzlichst.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.05.2016 | 17:28

Sehr geehrter Fragesteller,

an der rechtliche Lage hat sich nichts geändert.

Für Schenkungen und den Schenkungssteuerbetrag gilt das Gleiche wie für Erbschaft und Erbschaftssteuerfreibetrag.

Durch eine Adoption würde der höhere Freibetrag gelten.

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