Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erbschaft verweigert

| 16.09.2011 21:29 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


23:51
Guten Tag,

mein vor 5 Monaten verstorbener Lebensgefährte hat 2005 ein gültiges Testament aufgesetzt, in dem u.a. mir Genussscheine vermachte.
2008 musste er sie verkaufen, da die ausgebende Firma sie zurück verlangte. Er hat dann versäumt, sein Testament dementsprechend zu ändern. Er erwähnt jedoch nicht nur die Genussscheine, sondern auch deren Nominalwert, auch der Verkaufserlös ist bekannt.
Jetzt sind die Haupterben der Ansicht, da er sie verkauft hat und das Testament nicht mehr geändert hat, würde mir das Geld nicht zustehen.
Es gibt Zeugen, denen gegenüber er sich mehrfach geäußert hat, dass er es noch ändern möchte, damit auch ich etwas nach 21 Jahren Gemeinschaft erbe, leider hat er es nicht mehr getan.

Vielen Dank und freundliche Grüße
J.B.
16.09.2011 | 22:04

Antwort

von


(2299)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

hinsichtlich der Erbschaft aus dem Testament kommt es auf den genauen Wortlaut an.

Wenn im Testament auf die Genusscheine und auch auf den etwaigen Verkaufserlös Bezug genommen wird, ist es eine Frage der Auslegung, in wie weit Ihnen auch der Wert zusteht. Es spricht aber viel dafür, dass Ihnen in diesem Fall auch der Wert zusteht, sofern das Barvermögen noch daraus vorhanden sein sollte.

Wenn Sie mögen, können Sie mir das Testament per E-Mail zuschicken, damit ich Ihnen eine genauere Antwort geben kann.


Nachfrage vom Fragesteller 16.09.2011 | 22:21

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Der genaue Wortlaut im Testament vom 20.Oktober 2005 lautet:

"Die GVG Anteile (augenblickl. Wert Euro 51.129,00) gehen an meine Freundin J. B., Hamburg."

Verkauft wurden sie 2008 für den Wert von 61.355 Euro.
Die Geschwister (haben ca. 800 000 Euro geerbt) wollen mir jetzt gar nichts geben, da sie der Meinung sind, da die Anteile vor drei Jahren verkauft wurden und daher zum Zeitpunkt seines Todes nicht mehr vorhanden waren, besteht auch kein Erbanspruch meinerseits mehr.
Ursprünglich schrieben sie mir, dass sie seinen Willen respektieren möchten und mir trotzdem das Geld ausbezahlen wollen. Mittlerweile sind fünf Monate vergangen, der Erbschein kam jetzt erst, und sie haben es sich anders überlegt.

Danke für Ihren Rat,

mit freundlichen Grüßen
J.B.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.09.2011 | 23:51

Sehr geehrte Fragestellerin,

in diesem Fall ist das Testament in dergestalt auszulegen, dass Sie zumindest den Geldwert dieser Anteile erhalten sollten, unabhängig davon, ob diese noch bestehen oder nicht. Es ist hierbei deutlich erkennbar, dass es nicht um die Anteile selbst ging, sondern um dessen Wert, den Sie bekommen sollten.

Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall notfalls gerichtlich gegen die Erben vorzugehen und Ihren Testamentsanspruch durchzusetzen.

Wenn sie dafür Hilfe benötigen sollten, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, sprechen Sie mich bitte direkt an, da diese Plattform nur eine einmalige kostenlose Nachfrage zulässt, ich Ihnen aber auch weiterhin zur Verfügung stehen möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 17.09.2011 | 00:02

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Sollte ich damit bei den Erben nicht weiterkommen, werde ich sehr gerne Ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Sie haben mir eine große Last vom Herzen genommen!"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Dr. Felix Hoffmeyer, LL.M. »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 17.09.2011
5/5,0

Ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Sollte ich damit bei den Erben nicht weiterkommen, werde ich sehr gerne Ihre Hilfe in Anspruch nehmen. Sie haben mir eine große Last vom Herzen genommen!


ANTWORT VON

(2299)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht