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Erbschaft unklar

11.01.2020 17:06 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


15:48

Zusammenfassung: Vaterschaftstest und Vaterschaftsanerkennung

Hallo ich bin ein Kuckuckskind (42) und nicht gesetzlich anerkannt, bin ich dennoch Erbberechtigt
wenn es ein Dokument -evtl. in einem Schliessfach bei der Bank oder einer Versicherung
( Lebens/oder Ansparvertrag) gibt und dieses mich als Erben generell ( ob als Tochter oder auch als "normaler Erbe") begünstigt, ich aber nichts davon weiss und meine Halbgeschwister mir natürlich nichts sagen würden??

Wir haben einen Vaterschafttest(privat) aber wie erwähnt NICHT gerichtlich. Könnte ich dennoch erbberechtigt sein auch ohne eingetragenes Verwandschaftsverhältnis?

Würde ein Nachlassgericht mich davon in Kenntnis setzen oder müsste ich vorstellig bei diesem werden? Meine Halbgeschwister wissen das es mich gibt - auch war ich bei der Beerdigung dabei.
Mein Vater war Witwer und letzen 9 Monate seines Lebens im Pflegeheim( Demenz seid 2 Jahren)seine Betreuerin war meine Halbschwester.

Mein Vater/Erzeuger erwähnte bei einem 3. und letzten Treffen das es sowas gibt und das niemand ausser mir dies jetzt nun wissen würde.. Ob dies nun stimmt oder auch nicht kann ich nicht sagen es beruht lediglich aus der Aussage meines Vaters damalig.

Vielen Dank
11.01.2020 | 17:35

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,
auf Ihre Frage darf ich Ihnen antworten wie folgt.
Von Gesetzes wegen gilt als Ihr Vater der Mann, mit dem Ihre Mutter zur Zeit der Empfängnis verheiratet war. Diese gesetzliche Regelung muss man mit einer sog. Vaterschaftsanfechtung außer Kraft setzen, wenn man die Vaterschaft eines anderen anerkannt haben will. Nur wenn diese festgestellt ist, sind Sie auch erbberechtigt. D. h. der Vaterschaftstest allein reicht nicht aus, um die Verwandtschaft und Ihr Erbrecht zu begründen, es hätte auch eine förmliche Anerkennung stattfinden müssen. Das gilt auch, wenn Ihre Mutter zur Zeit der Empfängnis nicht verheiratet war.
Das alles ist geregelt in § 1592 BGB . Ohne förmliche Vaterschaftsanerkennung wird keine Rechtsbeziehung zum Erzeuger begründet.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 11.01.2020 | 17:46

hallo und danke-- ja das weiss ich bereits. Meine frage war lediglich ob ich NICHT als Tochter erbberechtigt bin sondern als irgendeine andere Person??? Schliesslich darf jeder seinen Nachlass vermachen wem dieser möchte... um das ging es mir bei meiner Frage!!!

DANKE

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.01.2020 | 15:48

Sehr geehrter Fragesteller,
das tut mir leid, dann habe ich Sie missverstanden.
Selbstverständlich kann Ihnen Ihr Vater mit einem Testament ein Erbe vermachen, das ist ohne weiteres zulässig und wirksam.
Wenn das Testament dort vorgelegt wird, wird das Nachlassgericht Sie auch benachrichtigen. Nicht alle Testamente werden allerdings vorgelegt, nicht wenige verschwinden auch im Papierkorb, wenn die weiteren Erbberechtigten sie finden.
Sie sollten sich aktiv ans Nachlassgericht wenden und dort mitteilen, dass Ihr Vater Ihnen gesagt hat, dass es ein Testament zu Ihren Gunsten gibt und Sie sollten sich auch an die Halbgeschwister wenden und zur Auskunft auffordern. Manchmal tauchen solche Testamente allerdings nie auf und man muss dann das beste daraus machen. Ohne schriftliches Dokument können Sie keine Ansprüche durchsetzen.
Ich hoffe, dass Ihre Frage hiermit nun beantwortet ist.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin

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