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Erbschaft und Niesbrauch


| 06.05.2005 09:50 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Bitte um Hilfe zur folgenden Frage
wie wird Niesbrauch definiert


1. Es handelt sich um ein Haus in dem der Verstorbene das Wohnrecht gehabt hat bis zum Tode zu wohnen (Niesbrauch
2. Der Tochter gehört das Haus

Ich weiß es hört sich verzwickt an,
Der Verstorbene hatte eine Lebensgemeinschaft mit Ihrer Mutter und es sind noch Sachen von Ihr im Haus vorhanden.
Vielleicht auch noch das Testament eben von diesem Haus
Mir ist auch klar das Haus wird auch dann nicht mir gehören wenn ich auch das Testament finden würde
Wie gesagt mir gehts nur das ich einen ersten Überblick bekomme ohne jemanden der gleich bei dem 1. Schritt und Tritt dabei ist den ich obendrein dann auch nicht ebenfalls aus den Augen lassen darf. Habe ich hier die Möglichkeit oder das Recht, diesen Zutritt zu verwehren
Was versteht man unter sogenannten Niesbrauch wenn zum Beispiel ein Inventar (Möbel oder einrichtung )mittlerweile ersetzt worden sind.

Frage? Muß ich auch wenn das Möbelstück der Verstorbenen gekauft hat ich dann das vorgehende Stück ersetzen (zwecks Niesbrauch )

Frage? Muß ich den Überblick zusammmen machen oder darf, kann ich das alleine auch
Was kann ich rechtlich dagegen machen

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Guten Tag,

Nießbrauch ist -juristisch formuliert- das Recht, die Nutzungen einer Sache zu ziehen. Für Ihren Fall bedeutet dies, ein Wohnrecht an dem Haus zu haben. Da nach Ihrer Schilderung der Nießbrauch allein bis zum Tode gelten soll, ist der Nießbrauch mit dem Tode des Verstorbenen erloschen. Dies wird so auch im Grundbuch eingetragen sein.

Dies bedeutet für Sie, daß zunächst der Nießbrauch gegenstandslos geworden ist. Die Frage, wer jetzt die Räume betreten darf und wem die Gegenstände des Verstorbenen gehören, richtet sich jetzt allein nach dem Eigentums- bzw. Erbrecht. Zunächst ist die Tochter als Eigentümerin berechtigt, die Räume zu betreten. Hierzu muß Sie auch niemanden beiziehen. Es erscheint mir allerdings nach Ihrer Schilderung als sinnvoll, daß ein Dritter hinzugezogen wird, um späteren Streit zu vermeiden.

Die Gegenstände des Verstorbenen sind Eigentum der späteren Erben. Hier vermag ich anhand Ihrer Schilderung nicht zu erkennen, wie die Erbfolge aussieht. Sie sind im übrigen nicht verpflichtet, irgendwelche angeschafften Gegenstände zu ersetzen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 06.05.2005 | 14:34

Danke für die schnelle Antwort !
Zu den Fragen :
- Die Erbfolge ist das ich der einzige Sohn bin
- Die Schlüssel für das Haus sind in der Gemeinde hinterlegt
- Haus ist versiegelt
wen kann als Dritten hinzuziehen? kann man das auch über Polizei oder ähnlichem machen
die vom Niesbrauch genutzten Möbel wurden von meinem Vater durch neue erneuert die alten verschenkte oder verkaufte er
und sie will den alten Zustand wieder haben !
also soll ich die neuen im Hause lassen ??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.05.2005 | 15:41

Guten Tag,

als Dritten würde ich eine neutrale Person hinzuziehen, etwa einen Gemeindeangestellten. Sie bräuchten allerdings für das Betreten die Zustimmung Ihrer Schwester, die ja Eigentümerin des Hauses ist.

Hinsichtlich der Möbel hätte Ihrer Schwester wohl einen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber Ihrem Vater, da die alten Möbel, die, wenn ich Ihre Schilderung richtig verstehe, Ihrer Schwester gehörten, nicht mehr vorhanden sind. Dieser Anspruch, der sich allerdings nur auf den seinerzeitigen Wert der Möbel bezieht, wäre auf Sie als Erben übergegangen. Wenn die Möbel ungefähr gleichwertig sind, würde ich Ihnen raten, sich dahingehend mit Ihrer Schwester zu einigen, daß die Möbel im Haus bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

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"Danke für den Tip denn sowie die Sachlage jetzt aussieht verzichte ich am besten auf die Erbschaft

Sie ist nicht meine Schwester und den Anspruch ungefähr gleichwertig ist vermutlich auch nicht gegeben das müsste aber ein Gutachten klären können. Den in der Antwort : Sie sind im übrigen nicht verpflichtet, irgendwelche angeschafften Gegenstände zu ersetzen widerspricht sich mit der 2. das ich auf einmal Schadenersatzpflichtig bin oder verstehe ich hier was falsch
"
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