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Erbschaft bei Zugewinngemeinschaft

| 16.04.2010 17:47 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe vor ca. 7 J. ein Haus geerbt und bin verheiratet (ohne Ehevertrag). Hierzu zwei Fragen:
1. Geht das Haus in den gemeinsamen Besitz ein, muss also im Falle einer Scheidung geteilt werden, oder bleibt es auf jeden Fall in meinem Besitz?
2. Wenn bei weiter bestehender Ehe das HAus verkauft wird und (von einem Teil des Gelds) eine neue Wohnung gekauft wird: Bleibt die Wohnung und der ev. verbleibende Rest aus dem Verkauf in meinem Eigentum?
Mit Dank und freundlichen Grüßen,
BK

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:


1. Geht das Haus in den gemeinsamen Besitz ein, muss also im Falle einer Scheidung geteilt werden, oder bleibt es auf jeden Fall in meinem Besitz?

Wenn man dann davon ausgeht, dass Sie in Zugewinngemeinschaft leben, würde im Falle einer Scheidung der Zugewinn errechnet. Dann werden bei jedem Partner das Anfangsvermögen und das Endvermögen gegengerechnet. Aus den jeweiligen Ergebnissen wird dann die Differenz gebildet. Davon erhält der weniger Wohlhabende 50 %.

Bei einer Erbschaft während der Ehe kommt diese am Ende nur dem erbenden Ehegatten zugute.

Das Erbe wird dann dem Anfangs- und dem Endvermögen zugerechnet, sodass es sich praktisch wieder neutralisiert.

Das Haus geht also nicht in das gemeinsame Eigentum über und muss im Falle der Scheidung auch nicht geteilt werden.


2. Wenn bei weiter bestehender Ehe das Haus verkauft wird und (von einem Teil des Gelds) eine neue Wohnung gekauft wird: Bleibt die Wohnung und der eventuell verbleibende Rest aus dem Verkauf in meinem Eigentum?

Auch das Geld aus dem Verkauf des geerbten Hauses wäre wieder nur Ihnen zuzurechnen.

Kaufen Sie davon eine Eigentumswohnung (ETW) gilt dies aber als Zuwachs Ihres Vermögens und würde dann im Falle der Scheidung auch bei Ihrem Endvermögen berücksichtigt, sodass Sie dann ggf. schon einen Ausgleich an die Frau zahlen müssten.

Bewertung des Fragestellers 16.04.2010 | 18:19

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