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Erbschaft an Stiefsohn

| 01.12.2010 14:44 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Meine Tante, Frau A., verstarb kürzlich. Ihr Ehegatte, Herr R.,verstarb vor 13 Jahren. Testamentarisch wurde als Vorerbin des Ehegatten Herrn R. meine Tante Frau A. eingesetzt. Als Nacherbe der Sohn von Herrn R.aus erster Ehe, Herr S.. Das damalige Vermögen des Herrn R. auf dessen Konten ist bekannt. Herr S. möchte nun die Hälfte des Vermögens seines Vaters Herrn R. nebst Verzinsung für 13 Jahre erhalten. Dies dünkt mich korrekt. Weiterhin ist Herr S. der Ansicht, dass ihm auch anteilig ein Erbteil am Zugewinn aus der 40-jährigen Ehe seines Vaters mit meiner Tante zusteht. Er vermutet, dass auf den Konten meiner Tante zum Zeitpunkt des Todes ihres Gatten Herrn R. erhebliche Summen gelegen haben könnten. Er meint, dass ihm ein Viertel des Vermögens meiner Tante zum Zeitpunkt des Todes seines Vaters Herrn R. zustünde. Meine Tante und ihr Mann hatten je eigene Konten, waren beide berufstätig und hatten keine gemeinsamen Kinder.

Hat Herr S. recht? Hat er Anspruch auf 25% des Vermögens meiner Tante zum Zeitpunkt des Todes seines Vaters Herrn R.?

Die Alleinerbin des Vermögens meiner Tante ist deren Schwester (meine Mutter).

Besten Dank und freundliche Grüße!

C. H.

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Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Fragen ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Als Nacherbe hat S nach dem Tod von A Anspruch auf Herausgabe des Nachlassvermögens des R. Herauszugeben ist das, was bei ordnungsgemäßer Verwaltung noch vorhanden ist (§ 2130 I 1 BGB).

Rechtlich hätte A das Vermögen aus der Vorerbschaft und ihr eigenes Vermögen strikt trennen müssen.

Die Früchte des Nachlasses (z.B. Mieterträge, Zinsen, Dividenden) stehen bis zum Zeitpunkt des Nacherbfalles aber in jedem Fall dem Vorerben zu und erst ab dem Zeitpunkt des Nacherbfalles dem Nacherben.

Das bedeutet, dass S keine Zinsen verlangen kann. Allerdings hätte er Anspruch auf 100% des Nachlasses (Gegenstände, Kapital etc.) seines Vaters und nicht nur 50%, wie von Ihnen geschildert.

Einen Anspruch auf Zugewinn hat er nicht. Mit dem Tod des Vaters ist dessen etwaiger Anspruch Zugewinn gem. §§ 1931, 1371 BGB untergegangen.

Deshalb besteht kein Anspruch des S auf 25% des Vermögens von A, weil er weder der testamentarischer noch deren gesetzlicher Erbe ist.

Allerdings kommt S nicht schlecht weg, denn bei gesetzlicher Erbfolge hätte er vom Vater nur 50 % (= 25% aus Zugewinn bei Zugewinngemeinschaft + 25% als Ehefrau) bekommen (allerdings sofort) den Rest hätte A bekommen.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 01.12.2010 | 20:02

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 01.12.2010 5/5,0
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