Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
489.123
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erbschaft ,Pflichtteil


| 27.12.2017 18:00 |
Preis: 70,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mutter ist 2017 mit 97 Jahren verstorben. Sie hinterlässt 2 Töchter, A und B. Das gültige notarielle Testament stammt von 2014.
A erbt 1/2 und Tochter von A ebenso 1/2. B ist enterbt. Sie hat Anspruch auf einen Pflichtteil von 1/4.
Tochter von A wird zur Testamentsvollstreckerin bestellt.
Tochter von A legt B Verzeichnis vor: Gesamtsumme des Erbes 530 000 Euro. B soll ihren Pflichtteilsanspruch benennen.
B fordert Nachlassakte der Mutter an, stellt fest, dass diese 2012 bereits ein notarielles Testament verfasst hatte, in dem B ebenso Erbin war. Damals ( 2012) gibt die Mutter ihr Vermögen mit 700 000 Euro an. Diese Angabe war zur Berechnung der Notargebühren wichtig.
Da also 2012 noch 700 000 Euro vorhanden waren, jetzt nur noch angeblich 530 000 Euro , fragt sich B, wo die Differenz geblieben ist.
Die Mutter hatte 3 Renten von insgesamt ca. 5000 Euro, besaß Wertpapiere, die Rendite abwarfen, war fast blind. Das Vermögen hätte anwachsen müssen. Was kann B tun? Ist der Differenzbetrag ,der nur 5 Jahre zurück liegt als Schenkung zu bewerten und auf die Erbmasse drauf zu rechnen?
27.12.2017 | 18:29

Antwort

von


1707 Bewertungen
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Fragestellerin,

bei dieser Konstellation haben die Erben mit einem notariellen Verzeichnis das genaue Vermögen aufzulisten. Insbesondere zu erklären, warum nunmehr eine solche Differenz zustande gekommen ist.
Die Erben sind auch dann dazu verpflichtet, auf ihre Kosten die Kontoauszüge des Erblassers auf mögliche Schenkungen bzw. andere Unregelmäßigkeiten innerhalb der letzten 10 Jahre zu überprüfen. Sodann müssen die Erben dem Pflichtteilsberechtigten Auskunft über das Ergebnis dieser Überprüfung geben und entsprechend auch zur Einsicht überlassen.
Falls sich hier allerdings nichts weiter ergeben sollte, wäre die Differenz hinzunehmen, wenn nicht Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass etwas verschwiegen wird.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt



Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 27.12.2017 | 19:22


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Dr. Felix Hoffmeyer, LL.M. »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 27.12.2017
5/5.0

ANTWORT VON

1707 Bewertungen

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht