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Erbrecht unter Halbgeschwistern und von Verwandten Zweiten Grades

28.12.2013 22:31 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Erbe an Halbbruder/Nichte; Schenkung unter Auflage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe folgende Fragen:

1) Meine Tante ist verwitwet und Kinderlos. Ich wäre als Nichte (meine Mutter, die Schwester meiner Tante, ist verstorben) Erbin, was auch in ihrem Sinn ist. Ich habe jedoch einen Halbbruder aus der ersten Ehe meiner Mutter - auch, wenn kein Kontakt besteht, sind wir in diesem Fall beide gleichermaßen erbberechtigt, trotz Testament meiner Tante?

2) Da ich selbst auch keine anderen Verwandten habe (weder Kinder noch Ehepartner) wäre im Fall meines Todes mein Halbbruder dann automatisch mein Alleinerbe und kann ich das gegebenenfalls verhindern, durch ein Testament zugunsten eines Vereins z.B. oder durch Übertragung meines Geschäfts an eine andere, nicht verwandte Person zu Lebzeiten?

3) Meine Tante möchte in meine anstehende Geschäftsgründung mit einer Schenkung investieren. Können wir irgendwie dafür sorgen, dass sie im Falle meines verfrühten Todes zumindest ihr eigenes Geld wiederbekäme, selbst wenn mein Halbbruder mein Geld erben würde?

Danke für die Beantwortung der Fragen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1.
Nein, den das Testament bestimmt letztlich als Verfügung von Todes wegen, wer Erbe wird; Ihr Halbbruder ist auch nicht pflichtteilsberechtigt (= Hälfte des gesetzlichen Erbteils), da es Ihre Mutter in der Seitenlinie - als Schwester Ihrer Tante - nicht wäre.

2.
Ihr Halbbruder erbt von Ihnen, es sei denn, Sie vererben jemanden anderem alles:

Sie können grundsätzlich fast jeden als Alleinerben einsetzten, wie in Ihrem genannten Beispiel, insbesondere Nichtverwandte.

Ein Pflichtteilsrechts Ihrer Halbbruder besteht wie oben ebenfalls nicht.

3.
Ja dieses wäre wohl wahrscheinlich möglich als Schenkung unter einer Auflage und müsste mit dem Notar besprochen werden, der ebenfalls für die Schenkung benötigt wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt

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