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Erbrecht negativer Pflichtteil

02.03.2015 08:41 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Wenn der Nachlass rechnerisch überschuldet ist, dann besteht kein Pflichtteilsanspruch. Der Pflichtteilsberechtigte muss also keinesfalls an den Erben etwas zahlen.

Mein Stiefbruder ist im Testament der im September 2014 verstorbenen verwitweten Mutter als Alleinerbe eingesetzt. Sein kürzlich vorgelegtes Nachlassverzeichnis weist im Ergebnis einen negativen Betrag aus und wird wesentlich bestimmt durch eine Verbindlichkeit aus einem Kredit für eine Sachanlage und noch nicht gezahlte Zinsen (nicht angegeben, ob diese aus dem genannten Kredit stammen). Da meine Mutter eine vermögende Frau war, ich die Sachanlagen-Investition als zweifelhaft beurteile (möglicherweise gibt es sie sogar, finanziert über einen Kreditvertag mit der Ehefrau meines Stiefbruders, die vermutlich in Gütertrennung lebt), möchte ich meine rechtlichen Möglichkeiten und Risiken kennenlernen.

1. Muss ich bei negativem Pflichtteil an den alleinigen Erben zahlen?
2. Wenn ja, wie kann ich das vermeiden?
3. Wie lange Zeit habe ich, auf die zweifelhafte Vermögensaufstellung zu reagieren, um meine Chancen auf eine Verbesserung der Lage zu wahren?

02.03.2015 | 09:09

Antwort

von


(407)
Ernst-Reuter-Allee 16
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Voranzustellen ist, dass es einen negativen Pflichtteilsanspruch nicht gibt. Wenn der Nachlass rechnerisch überschuldet ist, dann besteht kein Pflichtteilsanspruch. Der Pflichtteilsberechtigte muss also keinesfalls an den Erben etwas zahlen.

Dem zweifelhaften Nachlassverzeichnis sollten Sie schriftlich widersprechen und Nachweise für die Passiva (Schulden) verlangen.

Der Pflichtteilsanspruch unterliegt im Übrigen der dreijährigen Verjährung gerechnet ab dem Erbfall, so dass noch ausreichend Zeit zur Klärung vorhanden ist.

Es könnte vorliegend ratsam sein, einen auf Erbrecht spezialisierten Anwalt hinzuzuziehen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

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39104 Magdeburg
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