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Erbrecht- grobe Einschätzung/Aufklärung

| 06.04.2018 10:48 |
Preis: 35,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag!

Ich bräuchte eine grobe Einschätzung, wie ich in nachfolgendem Fall am besten vorgehe bzw mich richtig verhalte.
Letztes Jahr ist mein Opa verstorben und nun vor kurzem meine Oma.
Soviel ich weiß, ist ein Testament vorhanden, dessen Inhalt ich allerdings nicht kenne. Sie hinterlässt 2 (lebende) Söhne und meinen bereits verstorbenen Stiefvater. (der mich als Kleinkind adoptiert hatte). Aus der Ehe meiner Mutter und meines Stiefvaters ging eine weitere Tochter hervor. Treten sie und ich beim Erbe quasi für unseren Vater ein?
Falls ich im Testament nicht bedacht wurde, kann ich einen Pflichtteil einfordern?
Zu den 2 lebenden Söhnen meiner Oma besteht keinerlei Kontakt meinerseits, ich befürchte, dass ich einfach bewusst "vergessen" werde...
Sollte ich im Testament bedacht sein, muss mich die Familie darüber unterrichten oder geschieht dies durch ein Nachlassgericht?
Angenommen, es gibt einen Nachlass von 250.000€. Was steht mir zu, wenn ich per Testament nicht bedacht werde und einen eventuellen Pflichtteil einfordern kann?
Das hinzuziehen eines Anwalts wird sicher unerlässlich sein, da ich keinen Kontakt zum Rest der Familie wünsche...Mir geht es nur um eine erste Einschätzung und was da auf mich zukommen wird.
Zum besseren Verständnis nochmal die Fakten:
- Opa&Oma verstorben
- 3 Söhne, 2 lebend, 1 verstorben (welcher mich und meine Schwester hinterlassen hat)
- Nachlass vorhanden (Haus, Grundstücke)

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
06.04.2018 | 11:38

Antwort

von


(367)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie treten tatsächlich, gemeinsam mit Ihrer Schwester, an Stelle Ihres Vaters in die Erbfolge ein.
Sie erben damit zusammen mit Ihrer Schwester neben den beiden lebenden Söhnen Ihrer Großeltern grundsätzlich 1/3. Dieses Drittel haben Sie sich mit Ihrer Schwester zu teilen.
Ist Ihr Vater oder aber sind Sie und Ihrer Schwester aus dem Erbe "gestrichen", also möglicherweise enterbt worden, so steht Ihnen und Ihrer Schwester die Hälfte des gesetzlichen Erbteils als Pflichtteil zu.

Tatsächlich sollten Sie oder ein Anwalt Ihren Anspruch selbst bei den 2 noch lebenden Söhnen Ihrer Großeltern anmelden, da eben nicht klar ist, ob es ein "hinterlegtes" Testament gibt oder dies privat verwahrt wurde. Zudem kennen Sie den Inhalt nicht.

Es gibt zwar eine grundsätzliche bürgerlich-rechtliche Ablieferungspflicht für privat verwahrte Testamente. Eine Überprüfung findet jedoch nicht statt. Insofern tritt grundsätzlich zunächst die gesetzliche Erbfolge ein.
Das Nachlassgericht ist dann grds. nicht verpflichtet (es sei denn, es gibt länderspezifische Regelungen), die Erben von Amts wegen zu ermitteln.

In diesem Fall könnte es sein, dass Sie übergangen werden.

Ich kann Ihnen daher nur empfehlen, sich anwaltlich vertreten zu lassen.
Gerne bin ich Ihnen behilflich.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk


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ANTWORT VON

(367)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
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Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht