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Erbrecht bin ich erbberechtigt?

| 4. November 2022 10:52 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Meine Eltern haben sich 1999 gegenseitig als Alleinerben eingesetzt. Erben des Längerlebenden sollen zu gleichen Teilen 3 Kinder sein. Das Testament ist handschriftlich verfasst und von unseren Eltern unterschrieben. Meine Mutter ist 2019 verstorben und mein Vater am 2022. Meine Eltern hatten 4 Kinder. 1 Kind ist geistig behindert und lebt seit seiner Kindheit in einem Heim. Dieses Kind wurde im Testament nicht erwähnt. 2 Kinder sind eheliche Kinder beider Elternteile. Ich selbst bin ein uneheliches Kind meiner Mutter. Auf meiner Geburtsurkunde steht der Vermerk, dass der Ehemann der Mutter dem Kind mit Wirkung vom 1963 seinen Familiennamen erteilt. Meinen beiden Brüdern und mir wurde gesagt, dass ich adoptiert wurde von unserem Vater. Das trifft nicht zu.
Meine Frage dazu: Bin ich, wie es im Testament steht, zu gleichen Teilen mit meinen Brüdern erbberechtigt oder erbe ich nur einen Anteil von meiner Mutter.

4. November 2022 | 13:40

Antwort

von


(573)
Alte Schmelze 16
65201 Wiesbaden
Tel: 0611-13753371
Web: http://deutschland-schulden.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

durch die wechselseitige Erbeinsetzung (sog. Berliner Testament) sind die Nacherben schon vor dem Tod des zuerst versterbenden Ehegatten verbindlich festgelegt. Dadurch kommt es dann auch nicht mehr darauf an welcher der beiden Elternteil zuerst verstirbt und ob die Kinder alle dessen leibliche Kinder sind.

Es gilt also dann einfach das Testament welches aussagt, dass Sie und die beiden Brüder je 1/3 der Erbschaft erhalten.

Weiterhin besteht bei Stiefkindern die Sonderregelung in der Erbschaftssteuer, dass hier nach § 15 Absatz 1 Nr. 1 die Stiefkinder leiblichen Kindern gleich gestellt sind.

Zitat:
§ 15 Steuerklassen
(1) Nach dem persönlichen Verhältnis des Erwerbers zum Erblasser oder Schenker werden die folgenden drei Steuerklassen unterschieden:
Steuerklasse I:
1. der Ehegatte und der Lebenspartner,
2. die Kinder und Stiefkinder,
3. die Abkömmlinge der in Nummer 2 genannten Kinder und Stiefkinder,
4. die Eltern und Voreltern bei Erwerben von Todes wegen;
Steuerklasse II
1. .....


Auch steuerlich haben Sie also keine Nachteile gegenüber den (Halb)Geschwistern zu erwarten.


Ich hoffe damit Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen,
RA Fabian Fricke


Bewertung des Fragestellers 4. November 2022 | 14:20

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5/5,0

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ANTWORT VON

(573)

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Insolvenzrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Erbrecht, Immobilienrecht