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Erbrecht / bewegliche Nachlassauflösung


09.05.2007 21:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Hallo,

Sachlage:
1. Meine Mutter ist verstorben und hatte Wohnrecht in meinem Haus, das vor 20 Jahren Notariel auf mich überschrieben wurde, meine Eltern hatten lebenslanges Wohnrecht.

Das Wohnrecht belief sich auf ihr
Schlafzimmer und einen Wohnraum, Bad und Küche gemeinsame Benutzung.

Meine 6 Geschwister wurden damals ausgezahlt.

2. Mein Vater ist bereits vor 11 Jahren verstorben.

3. Es gibt kein Testament, das den restlichen Besitz regelt.

4. Es gibt ein finanzelles Erbe von ca. 21.000€.
Und die bewegliche Habe, sprich Möbel, Kleidung und Gebrauchsgegenstände.

Nun die Frage:
Die Aufteilung des Geldes ist nicht das Problem, dieses wird zu gleichen Teilen unter den Geschwistern aufgeteilt.
Aber wie verhält es sich mit der genannten beweglichen Habe?

Muss ich meine Geschwister zur Auflösung dieser Habe in mein Haus lassen?
Bzw. wem gehört diese bewegliche Habe, da es keine Universalerben gibt?

Bin ich als Hauseigentümer und offiziell Pflegender meiner Mutter berechtigt alleine den Nachlass meiner Mutter aufzulösen und wieviel Mitspracherecht haben meine Geschwister?

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Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Wenn es keine letztwillige Verfügung, also zB ein Testament, gibt, erben die Abkömmlinge der Mutter nach dem gesetzlichen Erbschaft zu gleichen Teilen; sie bilden eine Miterbengemeinschaft.S ind mehrere Erben vorhanden, wird der Nachlass zum Vermögen der Miterben zu sogenannten gesamten Hand (§ 2032 Absatz 1 BGB).

Jeder einzelne Miterbe hat an diesem Sondervermögen einen seiner Erbteilsquote entsprechenden Anteil. Jeder Miterbe kann über seinen Anteil verfügen (z.B. Veräußerung durch Erbschaftskauf).
Nur die Miterben gemeinschaftlich sind berechtigt, über den Nachlass als Ganzes zu verfügen. Auch einzelne Nachlassgegenstände stehen grundsätzlich nur den Miterben gemeinschaftlich zu (§ 2040 BGB). Sie sind deshalb nicht berechtigt alleine diese zu verwalten oder über diese zu verfügen. Die Miterben, also Ihre Geschwister und Sie, können die Verwaltung des Erbes daher nur gemeinsam durchführen und insbesondere über Nachlassgegenstände nur gemeinschaftlich verfügen.

Persönliche Gebrauchsgegenstände/Habe, also normalerweise nicht sehr werthaltige Gegenstände, gelten auch als Erbschaftsgut, gehören zur Erbmasse und sind in dem Nachlassverzeichnis regelmäßig als Sachgruppe zusammen zu fassen. Diese Gegenstände gehören der Miterbengemeinschaft zur gesamten Hand.

Den Miterben ist Zutritt zu den von Ihrer Mutter genutzten Räumen zu gewähren.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.

Mit besten Grüßen
RA Hermes

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