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Erbrecht - Wie hoch ist der Pflichtteilanspruch?

05.06.2014 21:03 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


07:50
Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Anfrage bezieht sich auf das Thema Erbrecht. Genauer gesagt um den Pflichtteilsanspruch.
Folgende Fakten liegen vor.

Erstversterbende (Vater) i- verstorben vor mehreren Jahren.
Er hinterlässt Ehefrau und 4 Kinder.
Im Grundbuchamt wurden die Kinder mit je 1/8 vermerkt. Damaliger Einheitswert 19.000 DM.

Vor kurzem verstirbt die Ehefrau (Mutter).
Übrig bleiben 4 Kinder. Es gibt ein Testament, in dem der jüngste Sohn als Alleinerbe aufgeführt ist.
Gesetzliche Erbteil wurde mit 80000€ ermittelt.

Wie hoch ist der Pflichtteil jedes einzelnen?

Stimmt unten aufgeführte Rechnung?
Diese wurde von einem Pflichtteilsberechtigten dem Erben vorgelegt.


Ausgangssumme: 80.000 €, davon Vater 40.000 € und Mutter 40.000 €
Todesfall Vater, Aufteilung auf Erben:
Mutter ¾ des Hauses (eigene 50% + ½ von Vater): (40.000 + 20.000) 60.000 €
Alle 4 Söhne erben 1/16 des Hauses (1/4 des verbleibenden Viertels, ¼ von 20.000) = jeweils 5.000 €

Todesfall Mutter, Aufteilung bei vier Erben:
Pflichtteil ist die Hälfte des eigentlichen Erbes.
Eigentliches Erbe: ¼ von 60.000 € = 15.000 €
Pflichtteil (= 50% von 15.000 €) = 7.500 € für alle vier Söhne

Gesetzlicher Anspruch je Sohn bei vier Erben:
Erbe Todesfall Vater: 5.000 €
Pflichtteil Todesfall Mutter 7.500 €
--------------------------------------------------------------------------
Summe 12.500 €


Ich selbst bin der Meinung, dass oben aufgeführte Rechnung nicht korrekt ist.

Vielen herzlichen Dank im voraus für Ihre Rückantwort.


05.06.2014 | 21:30

Antwort

von


(2943)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu den Berechnungen:

Ausgangssumme: 80.000 €, davon Vater 40.000 € und Mutter 40.000 €
Todesfall Vater, Aufteilung auf Erben:
Mutter ¾ des Hauses (eigene 50% + ½ von Vater): (40.000 + 20.000) 60.000 €
Alle 4 Söhne erben 1/16 des Hauses (1/4 des verbleibenden Viertels, ¼ von 20.000) = jeweils 5.000 €

Dies ist nachvollziehbar und korrekt, sofern die Eheleute in der Zugewinngemeinschaft gelebt haben.

Hier hat die Mutter Euro 60.000 zu vererben:

Todesfall Mutter, Aufteilung bei vier Erben:
Pflichtteil ist die Hälfte des eigentlichen Erbes.
Eigentliches Erbe: ¼ von 60.000 € = 15.000 €
Pflichtteil (= 50% von 15.000 €) = 7.500 € für alle vier Söhne

Jeder Sohn erbt 7.500 Euro Pflichtteil, der Haupterbesohn aufgrund des Testaments allerdings sodann: 37.500 Euro (Differenz zum Pflichtteil der anderen Söhne von je 7.500).

Jeder Sohn erbte nach Tod des Vaters erst einmal je 5.000.
Zuzüglich je 7.500 vom späteren Erbfall der Mutter (60.000) bis auf den Haupterbesohn, der statt 7.500, 37.500 Euro zugesprochen bekommt.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie rechtliche Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 05.06.2014 | 21:42

Vielen herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Frage.
Doch mir ist nicht ganz verständlich wie man bei einem Ausgangswert, damals noch DM 19000 - auf nun 5000€ (Erbe für jeden Sohn nach Tod des Vaters) kommt.

Vielen Dank im voraus für die weitere Hilfe.

Freundliche Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.06.2014 | 07:50

Sehr geehrter Fragesteller,

bitte teilen Sie mir noch mit, was mit dem "Ausgangswert" gemeint ist, da es ja scheinbar nicht das Vermögen zum Zeitpunkt des Erbfalles darstellt.

Bitte schreiben Sie mich dazu direkt per Email an, gerne können wir auch telefonieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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