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Erbrecht - Vormundschaftsgericht

04.03.2014 22:00 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Zusammenfassung:

Ihre Frage betrifft Fragen das Erbrecht (Ehegattenerbrecht) und das Sorgerecht einschließlich der Vermögenssorge für ggf. erbberechtigte minderjährige Kinder.

Die Ehefrau meines Freundes ist unheilbar erkrankt. Ihr Zustand hat sich in den letzten Tagen rapide verschlechtert, jetzt haben sich einige Fragen zum Erbrecht ergeben...
Die Ehefrau ist Alleineigentümerin eines (schuldenfreien) Hauses, ihr Ehemann (in Gütergemeinschaft lebend) und die drei minderjährigen Kinder (aus der Ehe) sind also nach der gesetzlichen Erbfolge Erben des Hauses. Jetzt spukt der Begriff "Vormund" im Kopf des Ehemannes herum... Kann durch ein handschriftliches Testament geregelt werden, dass die Ehemann den Anteil der Kinder in eigener Verantwortung, also ohne Zutun des Vormundschaftsgerichts "verwaltet"?
Wie sieht es im Todesfall mit Sparkonten, Guthaben auf Bausparverträgen etc. aus, die allein auf die Ehefrau laufen?

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),


vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben hier zusammenfassend, im Rahmen einer Erstberatung und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ihre Frage betrifft Fragen das Erbrecht (Ehegattenerbrecht) und das Sorgerecht einschließlich der Vermögenssorge für ggf. erbberechtigte minderjährige Kinder.

Zunächst und auch gleich vorab ist zu prüfen, wie sich nach den derzeitigen Regelungen die gesetzliche Erbfolge darstellen würde. Hier kommt es auf den sog. Güterstand der Eheleute an (besteht tatsächlich eine Gütergemeinschaft §§ 1415 ff BGB - oder nicht doch eher eine sog. Zugewinngemeinschaft als gesetzliches Güterrecht §§ 1363ff BGB insbesondere § 1371 BGB ?).

Grundsätzlich wäre davon auszugehen, dass die Vermögenssorge für die minderjährigen Kinder nach § 1680 BGB (Tod eines Elternteils oder Entziehung des Sorgerechts) Abs. 1 als Teil des Sorgerechts dem überlebenden Elternteil zusteht. Vorher haben beide Eltern die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). Die elterliche Sorge umfasst die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge) § 1626 BGB .

In allen Fällen muß m.E. weiterer Rechtsrat eingeholt werden, z.B. weil sich die Frage stellt, ob und wie ggf. Forderungen oder Pflichtteilsansprüche der Minderjährigen zu bedenken wären (Stichwort : Berliner Testament). Ggf. könnte der überlebende Ehegatte oder ein Dritter als Testamentsvollstrecker eingesetzt werden.

Grundsätzlich kann ein Ehegatte testamentarische Anordnungen treffen, die Frage ist aber welchen genauen Inhalt diese haben sollten.


Ich hoffe, Ihnen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Sollten Sie weitere Unterstützung benötigen wäre ich an einem Mandat interessiert. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich.

Bitte beachten Sie, dass diese Beratung nicht eine umfassende Prüfung an Hand aller relevanten Unterlagen und gegebenenfalls weiter Ermittlungen zum Sachverhalt ersetzen kann.


Mit freundlichen Grüßen aus Weinheim


Peter Lautenschläger
Rechtsanwalt

Weitere Kontaktmöglichkeiten :

Rechtsanwaltskanzlei P. Lautenschläger
Horazweg 4
69469 Weinheim

http://www.lautenschlaeger.de

Mobil : 0162 774 7773
Festnetz : 06201 494244

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