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Erbrecht - Vertrag zu gunsten dritter mindert Erbe

| 07.03.2012 09:41 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


In Kürze der Fall
Mein vater und Mutter besassen ein haus und bargeld. Sie machten gemeinsam ein berliner testament, in dem verfügt wurde, dass nach dem tod des letztlebenden die beiden Kinder, meine schwester und ich je zur Hälfte als Erben eingesetzt sind. Mein Vater starb und meine Mutter erbte. dann starb meine Mutter und das haus ging zu gleichen teilen an meine schwester und mich. Nicht aber das bargeld, denn mene Mutter hatte, nach dem tod des vaters, mit ihrer bank einen "Vertrag zu gunsten dritter" abgeschlossen, im beisein meiner schwester. danach bekommt nach ihren Tode meine Schwester allein das bargeld, und sie bekam es auch inzwischen von der bank ausgezahlt.

meine Einwände:
defacto wurde das bargeld aus der Erbmasse herausgenommen, was nicht dem ursprünglichen testament entspricht.

mir ist auch nicht klar, wieso eine bank vertragspartner sein kann. Sie hat lediglich die Aufgabe das geld zu bewahren und auf geheiss des besitzers auszuzahlnen. Wozu ein "vertrag" ?

ich verstehe schon, dass meine Mutter zu lebzeiten ihr Eigentum frei verschenken konte. Hier geschah es aber NACH ihrem tode, es war eine verfügung für die zeit nach ihrem Tode.
bmuss ich also diese massnahme hinnehmen oder gibt es Gründe ihr zu widersprechen ?


Danke vorab

07.03.2012 | 11:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Es handelt sich offensichtlich um ein Vertrag zw. der Bank, die Schuldnerin der Anlage war und der Mutter, die Gläubiger der Anlage war.

Es wird zwischen den Parteien vereinbart, dass die Schuldner im Falle des Todes der Gläubigerin auf einen Dritten zu leisten hat. Es handelt sich um eine übliche Nachfolgeregelung. Dieses Vermögen aber fällt nicht in den Nachlass. Die Mutter war also nicht gehindert, ein solcher Vertrag zu schließen.

Man hat allerdings hier die Chance, als Erbe den Vertrag nach dem Erbfall anzufechten, wenn dieser in der Absicht geschlossen wurde, Ihnen zu beeinträchtigen. Denn die Mutter war nach § 2271 BGB: Widerruf wechselbezüglicher Verfügungen gehindert, die mit Ihrem Vater getroffene Verfügung zu beeinträchtigen.

Sie sind aber voll beweispflichtig für die Tatsache, dass die Verfügung in der Absicht getroffen wurde, Ihnen zu benachteiligen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Köthener Straße 44
10963 Berlin

info@kanzlei-potsdamerplatz.de
Tel.: 030 2318 5608
Fax.: 030 577 057 759


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Bewertung des Fragestellers 09.03.2012 | 10:29

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