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Erbrecht Testamentänderung

30.12.2014 19:14 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Zusammenfassung: Zum Widerruf eines Testaments.

Meine Oma (89)zu der ich (40)zeitlebens ein inniges Verhältnis hätten, ist seit knapp zwei Jahren ein Pflegefall (Herzinfarkt, Herz- und Niereninsuffizienz, Diabetes, reduz. Allgemeinzustand, beginnende Demenz (kein zeitliches und räumliches Vorstellungsvermögen mehr). Sie wird rund um die Uhr durch eine Pflegekraft versorgt.
Sie hat zwei leibliche Söhne (meinen Vater, zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat und meinen Onkel, der ihr Lieblingssohn ist).
Meine Oma besitzt ein großes Anwesen und hat immer betont, wenn sie mal sterbe, würde mein Vater seinen Pflichtteil bekommen und der Rest würde zu gleichen Teilen an mich und meinen Onkel gehen. Dies hat sie durch einen Notar testamentarisch festgehalten. Mein Onkel sieht mich schon immer als Konkurrenz.
Vor kurzem besuchte ich meine Oma und an der Tür begegnete mir eine Dame, die gerade ging. Sie stellte sich als Notarin heraus. Mein Onkel war auch anwesend. Auf meine Frage, was die Notarin wollte, sagte er, "er wolle nur sicher gehen, dass niemand Ansprüche auf das Testament stellt, der keine hat".
Meine Frage an Sie: ist es rechtens, meine Oma in ihrem Zustand das Testament ändern zu lassen? Wenn nicht, was kann ich tun?
Er hat sie sicher instrumentalisiert. Meine Oma selbst ist nicht in der Lage mir darüber Auskunft zu geben, sie erinnert sich nicht....

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Nach § 2231 BGB kann ein Testament in ordentlicher Form errichtet werden zur Niederschrift eines Notars oder durch eine eigenhändig geschriebene und unterschriebene Erklärung nach § 2247 BGB.

Nach Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass das ursprüngliche Testament in notarieller Form errichtet worden ist.

2.
Nach § 2253 BGB kann der Erblasser ein Testament jederzeit widerrufen. Der Widerruf erfolgt durch Testament.

Hier scheint das Ursprungstestament durch ein notarielles Testament geändert worden zu sein.

3.
Nach Ihrer Schilderung stellt sich die Frage, ob Ihre Oma bei Errichtung des zweiten Testaments noch testierfähig war.

Das könnte zweifelhaft sein, wenn Ihre Oma bei Errichtung des zweiten Testaments dement war.

Ob das ursrüngliche Testament gilt oder wirksam widerrufen ist, hat das Nachlassgericht nach dem Tod Ihrer Oma zu entscheiden.

4.
Wenn Sie im ersten Testament als (Mit-)Erbe eingesetzt sind könnte in Betracht kommen, dass Sie zu Lebzeiten der Oma durch eine Fest stellungsklage gerichtlich klären lassen, ob das ursprüngliche Testament noch gilt. In einem solchen Rechtsstreit könnte durch Einholung eines Sachverständigengutachtens geklärt werden, ob die Oma bei Errichtung des Widerrufstestaments Terstierunfhig war.

5.
Ich empfehle Ihnen, einen im Erbrecht tätigen Rechtsanwalt einzuschalten und mit diesem ein weiteres Vorehen zu besprechen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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