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Erbrecht-Schenkungen

12.10.2007 15:40 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

kürzlich verstarb meine Mutter. Sie war nach dem Tod meines Vaters wieder verheiratet in zweiter Ehe. Zur Erbmasse gehört u.a. ein gemeinschaftliches Konto auf dem Namen meiner Mutter in Höhe von 15T Euro. Ihr Ehemann ist Verfügungsberechtigt. Beide lebten in Zugewinn. Erbberechtigt ist Ihr Ehemann als Ehegattenerbe und ich, Ihr einzigster Sohn in 1.Ordnung. Ein Testament existiert nicht.
Die Erbmasse ist somit für den Ehemann 1/2 ( durch Zugewinn ) und für mich auch 1/2. Eine Schenkung an mich wurde in den letzten 10 Jahren von meiner Mutter getätigt. Höhe 20T EURO.

Nun meine Frage:
1. Gehören 50% des Kontobetrages mit zur Erbmasse?
2. Ist die Schenkung an mich für mein Erbe anrechenbar?

MfG
C.R.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

bezüglich Frage 1 ist richtig, dass die grundsätzlich die Hälfte des Bestandes des Gemeinschaftskontos Ihrer Mutter zustand und damit in die Erbmasse fällt.

Was Frage 2 angeht, so ist die Schenkung nicht einfach anrechenbar, allerdings gibt es Probleme, wenn ein Erbe durch die Schenkung weniger erhält, als er ohne Schenkung als Pflichtteil erhalten hätte.

Der Pflichtteil ist die Hälfte des gesetzlichen Erbes. Einfach gesagt: In Ihrem Fall muss dem Ehemann wertmäßig trotz der Schenkung mindestens soviel verbleiben, wie er, ohne erfolgte Schenkung, als Pflichtteil erhaltener hätte.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 12.10.2007 | 16:53

Vielen Dank Herr Keller!

Der Pflichtteil des zurückgebliebenen Ehemannes ist somit 1/4?
Viele Grüße
C.R.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.10.2007 | 18:01

Das ist so korrekt!

Mit freundliche Grüßen

Oliver Keller

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