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Erbrecht Haus

| 25.07.2018 12:50 |
Preis: 40,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Mein Partner und ich sind nicht verheiratet und wollen in ca. zwei Jahren bauen. Wahrscheinlich werde ich ca. 1/3 der Baukosten direkt übernehmen, die anderen 2/3 werden wir mit einem Kredit abdecken, den wir jeweils zur Hälfte zurückzahlen werden. Auch bei dem Erwerb des Grundstückes habe ich finanziell mehr als mein Partner beigeragen.
Mein Partner hat eine volljährige Tochter.
Was würde passieren wenn man Partner plötzlich verstirbt?
Gibt es eine Möglichkeit, außer einer Hochzeit, dass Haus und Grundstück auf mich übergehen können? Oder ist es zumindest möglich, dass die Tochter meines Partners nur den Pflichtanteil des Betrages erhält, den mein Partner in Haus und Grundstück investiert hat?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

lassen Sie mich Ihre Frage,

Zitat:
Was würde passieren wenn man Partner plötzlich verstirbt?
Gibt es eine Möglichkeit, außer einer Hochzeit, dass Haus und Grundstück auf mich übergehen können? Oder ist es zumindest möglich, dass die Tochter meines Partners nur den Pflichtanteil des Betrages erhält, den mein Partner in Haus und Grundstück investiert hat?
,

wie folgt beantworten.

Ohne Hochzeit und ohne letztwillige Verfügung erbte die Tochter Ihres Mannes sein Vermögen als Abkömmling allein und würde auch in den Kreditvertrag eintreten. Sie würden mit der Tochter dann eine Erbengemeinschaft zu je 50 % bilden, wenn Sie beide je zur Hälfte im Grundbuch stehen.

> Ohne Hochzeit müsste Ihr Mann Sie durch Testament oder Erbvertrag als Erbin einsetzen.

Dann würde seine enterbte Tochter nur den Pflichtteil erhalten. Dieser beträgt als Geldbetrag die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils.

Bei der Berechnung wären, soweit kein anderes Vermögen vorhanden ist, die auf den Mann entfallenden Kreditschulden abzuziehen. Ausgehend von obiger Konstellation erhielte die Tochter 0,5 x 50 % = 25 % des Vermögens (positives Vermögen [Wert des Grundstücks] abzüglich Schulden).

> Es ist jedoch auch möglich, dass die Tochter zu Lebzeiten des Mannes auf ihr Erbrecht oder lediglich auf ihren Pflichtteil vertraglich verzichtet (§ 2346 Abs. 1, Abs. 2 BGB). Das ist allerdings nur notariell möglich (§ 2348 BGB) und üblich nur gegen eine entsprechende Abfindung.

Alternativ könnten Sie auch lediglich Vorerbe und die Tochter des Mannes Nacherbin sein.

Zur genaueren Ausgestaltung wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin für Erbrecht oder an einen Notar / eine Notarin.

Bei Bedarf können Sie eine kostenlose Nachfrage stellen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen Überblick verschaffen konnte, Ihre Frage beantwortet ist und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.07.2018 | 15:06

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FRAGESTELLER 27.07.2018 5/5,0
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