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Erbrecht Grundstück

27.07.2015 12:28 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Zusammenfassung: Ihre Frage betrifft das Erbrecht bei mehreren Erbfällen, und die Frage wie dieses geltend gemacht bzw. bewiesen werden kann.

Vor ca. 35 Jahren erbte meine Oma als Alleinerbin ein Grundstück von Fr. X. Angeblich gab es hierüber ein Testament. Meine Oma hat sich nicht weiter um das Erbe gekümmert.

Jetzt ist die Oma verstorben und die Frage ist, was ist mit dem Grundstück?

- Im Grundbuch steht der Ehemann von Fr. X
- vorhandener Erbschein bestätigt Fr. X als Alleinerbin vom verstorbenen Ehemann
- Fr. X starb vor 35 Jahren und machte meine Oma zur Alleinerbin.

Folgendes Problem, meine Oma hat sich um ihr Erbe nicht gekümmert aber auch nicht ausgeschlagen. Von Fr. X ist kein Testament und kein Erbschein an meine Oma auffindbar. Das Amtsgericht hat auch keinen Erbschein archiviert.

Frage, können die Nachkommen der jetzt verstorbenen Oma ohne diese Dokumente und nach so langer Zeit noch Ansprüche auf das Grunstück geltend machen? Oder ist alles verjährt?

Im Grundbuch steht wie gesagt der 1970 verstorbene Gatte von Fr. X und auf dem Grunstück steht aus unerklärlichen Gründen ein Supermarkt.

Das Grunstück befindet sich in Berlin-Friedrichshain.

Falls noch Ansprüche geltend gemacht werden können, wäre es dann möglich, einen Anwalt auf Erfolgshonorar zu beauftragen, da momentan keine Mittel zur Verfügung stehen. D.h. der Anwalt setzt die Ansprüche durch, kümmert sich um den Verkauf des Grundstücks und erhält bei erfolgreichem Verkauf 20% des Verkaufpreises?

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich im hiesigen Format (www.frag-einen-anwalt.de) wie folgt beantworten:

Ihre Frage betrifft das Erbrecht bei mehreren Erbfällen, und die Frage wie dieses geltend gemacht bzw. bewiesen werden kann.


Auf den ersten Blick dürfte nicht die Verjährung, sondern der Beweis des Erbrechts das Problem sein. Bekanntlich herrschen im Erbrecht aus gutem Grund strenge Formvorschriften.

Frau X dürfte (als Alleinerbin von ihrem Ehemann Y), Eigentümerin des Grundstücks gewesen sein (dass sich ggf. in der ehemaligen DDR befindet?). Die Erbschaft Ihrer Oma O nach der X kann allerdings (bislang) nicht bewiesen werden. Ohne ein die X begünstigendes Testament und ohne Erbschein den die X als Erbin ausweist (dem sog. Ausweis des Erben) wird es allerdings schwer, zumal dann ja die gesetzliche Erbfolge (der BRD oder der DDR) eingetreten sein dürfte.

Die jetzigen Eigentümer bzw. deren Rechtsnachfolger könnten sich neben Aspekten der Verjährung ggf. auf eine sogenannte Ersitzung § 900 BGB berufen, oder würden auf anderem Wege behaupten Eigentümer (bzw. verfügungsbefugter Nichteigentümer) geworden zu sein.

Man müsste auch an einen Grundbuchberichtigungsanspruch o.ä. denken.

Ich bin gerne bereit mir den Sachverhalt auf der Basis IhrerUnterlagen und im Rahmen einer Mandatsanbahnung anzusehen. Erfolgshonorare dürfen Rechtsanwälte ja grundsätzlich nicht vereinbaren, aber sollte „etwas dran" sein würde sich entweder ein Prozessfinanzierer, oder eine sonstige Regelung (Prozesskostenhilfe) ggf. finden lassen.

Auf den ersten Blick hier dürfte es sehr schwer werden ein Erbrecht (bzw. eine Kette von Erbrechten) zu beweisen. Sie wären aber wohl beweispflichtig.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Gerne weise ich Sie darauf hin, dass Sie die kostenlose Nachfragefunktion nutzen können.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Lautenschläger
Rechtsanwalt

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