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Erbrecht, Erbvertrag Verzicht auf Erb-und Pflichteilsrecht, Ausschlagung durch Erben

| 21.01.2018 17:51 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Der Erblasser hat 3 Kinder. Der Erblasser schließt mit zweien dieser Kinder einen notariellen Erbvertrag ab in dem diese mit jeweils 50 % bedacht sind.
Mit dem 3. Kind schießt der Erblasser einen notariellen Pflichteilsverzichtvertrag ab. In diesem erklärt das 3. Kind für sich und seine Abkömmlinge ohne jede Einschränkung auf sein gesetzliches Pflichtteilsrecht zu verzichten.

Wie verhält es sich, wenn die zwei im Erbvertrag genannten Erben die Erbschaft wegen Überschuldung ausschlagen?
Wer rückt dann als Erbe nach?
Ist dies derjenige, der den Pflichtteilsverzicht erklärt hat?
Wie verhält es sich, wenn der Erblasser nachträglich diesen Pflichtteilsverzichtvertrag mit dem 3. Kind wieder aufgehoben hat?
21.01.2018 | 18:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Jeder Erbe kann das Erbe ausschlagen. Dies unabhängig von den Ausschlagungsgründen und auch unabhängig vom Grund der Erbschaft (Erbvertrag, gesetzliche oder gewillkürte Erbfolge). Wird ein Erbe ausgeschlagen wächst der entsprechende Erbteil den anderen Erben zu.
Beim Pflichtteilsverzicht wird nur der Pflichtteil beschränkt, das gesetzliche Erbrecht des Berechtigten bleibt unberührt. Derjenige der auf seinen Pflichtteil verzichtet hat kann also dennoch Erbe werden.

Gleiches gilt wenn der Pflichtteilsverzichtvertrag wieder aufgehoben wurde. Dies ist allerdings nur mit dem Einverständnis beider Parteien und bei Beglaubigung durch einen Notar möglich.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Ergänzung vom Anwalt 21.01.2018 | 22:10

Sehr geehrter Fragesteller,

eine Überlegung sollte noch beachtet werden. Je nach Wortlaut der Erbverträge ist das 3. Kind möglicherweise enterbt. Davon ist auszugehen wenn der gesamte Nachlass mittels Erbvertrag an die Kinder 1 und 2 vererbt werden sollte.
In diesem Fall hat der Erbvertrag auch bei Ausschlagubg der Erben die enterbende Wirkung für das 3. Kind.
Näheres könnte nur nach Kenntnis des Wortlautes der Erbverträge bestimmt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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