Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.523
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erbrecht - Erbengemeinschaft - Aufteilung des Erbes


| 07.12.2017 13:02 |
Preis: 25,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ein Ehepaar hat bereits 1966 ein gemeinsames Testament (Berliner Testament) verfasst, daß nach dem Erstversterbenden den überlebenden Ehepartner zum alleinigen und unbeschränkten Erben einsetzt. Zu Erben des Überlebenden setzen beide ihre 6 Kinder zu gleichen Teilen ein. Dieses Testament ist von einem Notar verfasst worden und hinterlegt.
Der Ehemann ist nun bereits vor einigen Jahren verstorben. Keines der 6 Kinder hat seinen Pflichtanteil beansprucht.
Im Falles des Ablebens der Ehefrau (=Mutter der 6 Kinder) wird voraussichtlich der größte Teil des Erbes im elterlichen Haus bestehen.
Nun sind die Kinder zwar nicht zerstritten, jedoch in ihren Charakteren derart unterschiedlich, daß die Frau zu Lebzeiten noch Sorge tragen möchte, daß ihre Kinder als Erbengemeinschaft keinesfalls in Streit um das elterliche Haus geraten können.

Zu zwei Kindern hat sie ein besonderes Vertrauensverhältnis und ist sich sicher, daß diese die anderen 4 auf keinen Fall übervorteilen würden.

Was raten Sie der Frau?

07.12.2017 | 13:32

Antwort

von


60 Bewertungen
Gebrüder-Lang-Straße 24
61169 Friedberg
Tel: 06031 160 4848
Web: ra-krueckemeyer.com
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Das Berliner Testament bindet der Ehefrau die Hände über alle Verfügungen zum Nachteil der Bedachten. Hierzu zählen Enterbung, die Verringerung einer Erbquote, die Beschwerung mit einem Vermächtnis oder einer Auflage die Beschränkung durch die Einsetzung eines Nacherben oder die Ernennung eines Testamentsvollstreckers.

Die einzige verbleibende Möglichkeit der Ehefrau liegt in einem Zuwendungsverzichtvertrag der mit allen Bedachten geschlossen werden muss. Dann können die oben genannten Maßnahmen (insbesondere die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers der über die ordnungsgemäße Verteilung der Erbmasse wacht) durchgeführt werden. Der Zuwendungsverzichtvertrag bedarf der notariellen Form. Ob durch die Forderung an die Bedachten einen solchen Vertrag zu schließen, nicht gerade erst ein Streit über die Erbmasse aufbricht muss die Ehefrau selbst entscheiden.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 08.12.2017 | 11:07

Vielen Dank für die Antwort:
Heißt das, dass die Ehefrau das Testament auch nicht dahingehend erweitern kann, daß das Haus auf jeden Fall durch die Erbengemeinschaft verkauft werden muss?
Danke und viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.12.2017 | 12:28

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Tatsächlich ist es beim Berliner Testament im Regelfall so, dass sämtliche Regelungsmöglichkeiten, dem Letztversterbenden genommen werden. Dazu gehört die Verfügungsbefugnis zu Lebzeiten, aber auch jede Änderung des Testaments. Bei dem von Ihnen vorgeschlagenen Verkauf im Moment es erfahren durfte sich um eine Auflage handeln , die ausgeschlossen ist .

Es tut mir leid, Ihnen keine für sie positivere Antwort geben zu können. Ich hoffe aber ihre Nachfrage beantwortet zu haben. Sollten Sie weitere Nachfragen haben, können Sie mich gerne via E-Mail kontaktieren. Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen .

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.12.2017 | 13:12


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Besser kann ein Online-Dienst nicht sein, schnell, zuverlässig, kompetent. Fachlich war ich mit der Antwort sehr zufrieden. Das mir die Antwort inhaltlich nicht gefallen hat, liegt an der Rechtslage, nicht am Juristen :-)"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Andreas Krueckemeyer »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 08.12.2017
5/5.0

Besser kann ein Online-Dienst nicht sein, schnell, zuverlässig, kompetent. Fachlich war ich mit der Antwort sehr zufrieden. Das mir die Antwort inhaltlich nicht gefallen hat, liegt an der Rechtslage, nicht am Juristen :-)


ANTWORT VON

60 Bewertungen

Gebrüder-Lang-Straße 24
61169 Friedberg
Tel: 06031 160 4848
Web: ra-krueckemeyer.com
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Erbrecht, Reiserecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht