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Erbrecht - Einsicht für Miterben in Konto, das von einem Erben verwaltet wird

03.10.2012 10:46 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Verstorbene A hatte B bereits vor vielen Jahren zum Verwalter ihres Hauses ernannt. Nach dem Tod von A werden B bis F (Nichten und Neffen) zu gleichen Teilen als Erben der Immobilie im Testament genannt.
Zwischenzeitlich (1 Jahr nach dem Tod von A) ist die Immobilie verkauft, jedoch besteht noch das Konto, über das Miete und Ausgaben abgewickelt wurden.
Besteht für die Erben C bis F ein Einsichtsrecht in das von B verwaltete Konto?
Inbesondere: Welcher Zeitraum darf eingesehen werden, und darf auch der Zeitraum vor dem Ableben von A eingesehen werden (ggf. wie viele Jahre)?
03.10.2012 | 12:15

Antwort

von


(6)
Am Riddershof 17
47805 Krefeld
Tel: 004921519341670
Web: http://www.rechtsberatung-spanien.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller/in,

bitte beachten Sie, dass die Beantwortung Ihrer Rechtsfrage im Rahmen des von Ihnen gebotenen Einsatzes und in einem dazu angemessenen Umfang erfolgt. Beachten Sie bitte weiterhin, dass die Beantwortung unter Zugrundelegen des von Ihnen vorgetragenen Sachverhaltes erfolgt, dass aber bereits leichte Abweichungen bzw. unterlassene Angaben zu anderen Ergebnissen führen könnten.

Die Erben C – F sind als Erben und Teil der Erbengemeinschaft, bestehend aus den Personen B – F, berechtigt das Konto einzusehen. Dies kann zunächst direkt gegenüber der Bank unter Nachweis der Erbenstellung (Vorlage des Erbscheins) geschehen. Für welchen Zeitraum dies möglich ist, liegt an den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank.

Auch gegenüber der Miterbin B dürfte ein Auskunftsanspruch über die Kontoumsätze bestehen. Zwar besteht keine allgemeine Auskunftspflicht der Miterben untereinander über den Nachlass. Jedoch besteht dann ein Anspruch auf Auskunft gegenüber einem der Miterben, wenn dieser die Verwaltung des Nachlasses alleine geführt hat. Dies ergibt sich aus § 2038 BGB i.V.m. den §§ 666 , 681 BGB , also aus den Vorschriften über den Auftrag. Ein solcher Auskunftsanspruch besteht im Übrigen auch dann, wenn die Miterbin B die Verwaltung stillschweigend oder eigenmächtig weitergeführt hat.

Der Auskunftsanspruch besteht in jedem Fall gegenüber der B als Miterbin ab dem Todesfall. Als Hausverwalterin des Verstorbenen A dürfte die B jedoch auch für den Zeitraum vor dessen Versterben auskunftspflichtig sein, da dies ein Anspruch aus dem Auftragsverhältnis zwischen dem Verstorbenen A und der B aus § 666 BGB ist, der auf die Erben als Rechtsnachfolger des Verstorbenen übergegangen ist.


Ich hoffe Ihre Frage vollständig und verständlich beantwortet zu haben. Gerne lade ich Sie ein, die einmalig kostenlose Nachfrageoption zu nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Engels
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Robert Engels
Fachanwalt für Erbrecht

ANTWORT VON

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