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Erbrecht E.K.

11.01.2021 13:45 |
Preis: 25,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Mein Vater hat ein Geschäft, dass er als e.K. betreibt. Den Geschäft gehört einen Ladenlokal.

Was ist günstiger?
a. EK schließen und Ladenlokal auf meinen Vater überschreiben und irgendwann vererben?
b. EK rechtlich laufen lassen, Ladenlokal ggf vermieten, eK irgendwann vererben, dann eK ggf liquidieren?

Danke!
11.01.2021 | 16:17

Antwort

von


(312)
Alte Schmelze 16
65201 Wiesbaden
Tel: 0611-13753371
Web: http://deutschland-schulden.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

da der eingetragene Kaufmann steuerlich nicht ein eigenes Steuersubjekt darstellt sondern Ihr Vater so oder so als Einzelkaufmann geführt wird dürfte es für die Steuer, insbesondere für die mögliche Erbschaftssteuer, keinen Unterschied machen ob das Ladenlokal aus dem Betrieb jetzt oder erst nach dem Tod ausscheidet.

Relevant könnte hier nur die Umsatzsteuer sein. Eine Betriebsveräußerung im Ganzen an einen anderen Unternehmer wäre hier steuerfrei gemäß § 1 Absatz 1a Umsatzsteuergesetz.

Zitat:
§ 1 Steuerbare Umsätze
(1) .... (Einfuhrumsatzsteuer);
(1a) Die Umsätze im Rahmen einer Geschäftsveräußerung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen unterliegen nicht der Umsatzsteuer. Eine Geschäftsveräußerung liegt vor, wenn ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert geführter Betrieb im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich übereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht wird. Der erwerbende Unternehmer tritt an die Stelle des Veräußerers.


Hierzu sollten Sie aber einen Steuerberater vor Ort aufsuchen, dieser kann Ihnen dann darlegen ob es eher Sinn macht den Betrieb jetzt aufzugeben und die Immobilie in den Privatbesitz zu überführen (dann würden zukünftig Einnahmen aus Vermietung erzielt) oder diesen beizubehalten und dies erst durch den oder die Erben zu tun. Ohne die genauen Zahlen ist aber leider unmöglich vorab hier eine sichere Prognose abzugeben.

Für die anderen Steuerarten ist der Vorgang allerdings kaum relevant.

Mit freundlichen Grüßen,
RA Fabian Fricke


ANTWORT VON

(312)

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