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Erbrecht: Deutschland/Australien

| 15.09.2014 10:47 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Zusammenfassung: Unterschiede zwischen deutschem und australischem Erbrecht.

Mein Halbruder, (deutscher Staatangehöriger /in Deutschland verstorben) hatte mehrere Jahre in Australien (Queensland) gelebt. Er hatte dort bei einer Bank ein Sparkonto angelegt. Er war nicht verheiratet und hat in Deutschland ein nicht eheliches Kind. In seinem handschriftlich geschriebenen Testament hatte er unsere Mutter (zwischenzeitlich auch verstorben) und mich zu seinen Alleinerben bestimmt.
Welches Erbrecht und Erbschaftssteuerrecht findet Anwendung? Welchen Anspruch hat das Kind ? Muss für das Geld, das sich in Australien befindet, hier in Deutschland und in Australien Erbschaftssteuer bezahlt werden?
Ins Englische übersetzte Dokumente, wie Sterbeurkunde, Testament und Erbschein, vom australischen Konsulat beglaubigt, reichte der australischen Bank für die Abwicklung des Nachlasses nicht aus. Es wird noch ein "Certified copy of Grant of Probate resealed in Queensland Australia" benötigt. Was ist damit gemeint und wo bekomme diesen Nachweis her?

Einsatz editiert am 15.09.2014 10:54:48
15.09.2014 | 12:53

Antwort

von


(414)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Da Ihr Halbbruder Deutscher war, zudem in Deutschland verstorben ist und ( so verstehe ich es) seinen Wohnsitz zuletzt auch in Deutschland hatte, findet deutsches Erbrecht und deutsches Erbschaftssteuerrecht Anwendung.

2. Nach deutschen Recht ist das Kind grds. Erbe erster Ordnung, wäre also im Rang vor Ihnen erbberechtigt.
Da ein eigenhändiges Testatment existiert, nach dem das Kind ausgeschlossen ist, hat es jedenfalls einen Pflichtteilsanspruch in Höhe der Hälfte des ihm zustehenden gesetzlichen Erbes.

3. In Australien gibt es die Erbschaftssteuer nicht, wohl aber eine Vermögenszuwachssteuer (fällt bei Übertragung von Vermögenswerten an), welche wiederum in Deutschland nicht existiert.
Grds. wird jedoch davon ausgegangen, dass diese zunächst nicht einschlägig ist, wobei dies abschließend durch einen Steuerfachmann zu beurteilen wäre.


4.
Dies ist eine Sicherheit/ Nachweis, in diesem Fall für die Bank, vergleichbar mit dem deutschen Erbschein.

Sie erhalten dieses Zertifikat durch den Supreme Court Queensland, welches durch einen Rechtsanwalt vor Ort oder einen Public Trustee beantragt werden kann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 15.09.2014 | 19:57

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

als erstes möchte ich mich für die schnelle,Beantwortung meiner Fragen bedanken. Mir ist nicht ganz klar, ob dass noch von mir benötigte Zertifikat nur von einem australischen Rechtsanwalt vor Ort bei der zuständigen Behörde in Australien beantagt werden muß oder kann es auch von einem in Deutschland ansässigen Rechtsanwalt angefordert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.09.2014 | 15:19

Sehr geehrter Ratsuchender,
Sie sollten sich an eine Deutsch-Australische Kanzlei wenden, die das Ganze dann für Sie in die Wege leitet.
Sie können mich gerne kontaktieren, um weitere Infos und Kontakte zu erhalten.


Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 15.09.2014 | 20:00

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