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Erbrecht-Abschmelzung bei Schenkungen auch hinsichtlich der Erbschaftssteuer?

28.03.2021 20:40 |
Preis: 40,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


21:52
Ein Erblasser hat zwei Kinder und vier Immobilien. Er möchte eine davon zu Lebzeiten an ein Kind verschenken, um den beiden Kindern den Anfall von Erbschaftssteuer zu ersparen. Trifft es zu, dass in einem Zeitraum von 10 Jahren jedes Jahr 10% des Wertes der verschenkten Immobilie "abgeschmolzen" werden mit der Folge, dass nach Ablauf von 10 Jahren nicht mehr der gesamte Wert der Immobilie der ggf. anfallenden Erbschaftssteuer zugrunde gelegt wird, oder ist diese Abschmelzung nur im Rahmen von etwaigen Pflichtteilsergänzungsansprüchen relevant? Oder muss in dem Fall, dass der Erblasser vor Ablauf von 10 Jahren verstirbt, der gesamte Wert der verschenkten Immobilie dem Nachlass zugerechnet werden mit der Folge, dass dann ggf. der Freibetrag für die Erbschaftssteuer überschritten wird? Und wie kann grundsätzlich in einem solchen Fall ein Ausgleich für das zweite Kind erfolgen?
28.03.2021 | 21:26

Antwort

von


(567)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Die Abschmelzung gilt für die Schenkungs/ Erbschaftssteuer ebenso wie für die Anrechnung auf den Nachlass.
Sie können bei der Überlassung allerdings die Anrechnung auf den Erbteil bestimmen. Dann fällt zwar keine Steuer an, das zweite Kind wird aber nicht benachteiligt.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 28.03.2021 | 21:40

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Krueckemeyer,
Vielen Dank für Ihre Auskunft. Habe ich es also richtig verstanden, dass beispielsweise bei einem Wert der zu verschenkenden Immobilie i. H. von 250.000 € zwei Jahre nach der Schenkung nur noch 200.000€ als deren Wert für den Nachlass berechnet würden usw.? Der Ausgleich für das andere Kind würde dann aber,wenn man 50% für gerecht hält, I. H. von 125.000€ bei der Schenkung festgelegt werden und es bliebe auch bei diesem Wert?
Herzlichen Dank für die Erklärung!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.03.2021 | 21:52

Sehr geehrter Fragesteller,

Richtig ist, dass nach zwei Jahren 50.000€ abgeschmolzen sind.

Wenn Sie beide Kinder gleich bedenken wollen, muss aber nicht der halbe Wert angerechnet werden sondern der gesamte Vorausempfang.
Angenommen das restliche Erbe hat einen Wert von 750.000 €. Dann würde bei einer Anrechnung von 125.000€ ein Gesamtnachlasswert von 875.000€ errechnet (anstelle von 1 Mio). Dieser Wert würde dann geteilt (437.500). Auf seine Hälfte müsste sich der im Voraus bedachte dann 125.000€ anrechnen lassen.
Für ein hälftige Aufteilung muss der gesamte Wert angerechnet werden.

Sollten weitere Nachfragen bestehen, können Sie mich via Email kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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