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Erbrecht, nachträglich Sparbuch aufgetaucht


| 16.06.2014 13:56 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Fricke


Zusammenfassung: Auch bei nachträglichem Bekanntwerden von Erbschaftsgegenständen (15 Jahre später) bleiben die Erben Eigentümer. Streit über Anteile und Berechtigte sollte über die Erbscheinserteilung beim Nachlassgericht schon im Vorfeld vermieden werden. Ein etwaiges Testament kann dort doch nachgereicht werden.


Durch einen Zufall stellte sich herraus, das unser über 15 Jahre verstorbener Vater noch ein kleines Sparbuch bei seiner Bank hat. Die Adresse seiner Ehefrau ist der Bank durch Umzug nicht bekannt, . Ob ein Testament existiert ist nicht bekannt. Ich wollte der Bank die Adresse seiner Frau nennen.
Haben wir als leibliche Kinder noch Anspruch auf unseren Pflichtteil, wie hoch wäre er und wie würden wir (Kinder) zu unserem Anteil kommen .Anspruch bei Bekanntgabe der Adresse der Bank anmelden?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

anhand Ihrer Schilderung und in Anlehnung an den Einsatz führe ich aus wie folgt:

Wenn ein Testament nicht bekannt ist, sind die Kinder auch gesetzliche Erben geworden. Auf einen Pflichtteil kommt es dann nicht an.

Beim Nachlassgericht kann ein Erbschein beantragt werden, der alle Erben ( Kinder / Ehefrau ) namentlich benennt und anteilig ausweist. Die Quoten errechnet das Gericht von alleine.

Für gewöhnlich wäre dies bei gesetzlicher Erbfolge die Frau zur Hälfte und die beiden Kinder zu je 1/4. ( bei zwei Kindern )

Diesen Erbschein dann der Bank vorlegen, die das Geld dann anteilig auszahlen muss. Wenn ein Testament von gleich wem vorgelegt wird, müsste die Sachlage neu geprüft werden. Dann entsprächen die Pflichtteilsansprüche zur Hälfte den obigen gesetzlichen Erbanteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Fricke
Rechtsanwalt und Diplom Kaufmann
Bewertung des Fragestellers 18.06.2014 | 05:13


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Stellungnahme vom Anwalt:
Mein Einsatz zählt...das ist wichtig! Danke für die nette Bewertung!
RA Fricke
FRAGESTELLER 18.06.2014 4,8/5.0
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