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Erbmasse bei beantragung Erbschein falsch eingeschätzt

03.04.2014 18:19 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
Beim beantragen des Erbscheins ist mir ein Fehler unterlaufen. Die Erbmasse wurde von mir deutlich zu hoch eingeschätzt. Dennoch habe ich zunächst den Notar und auch die Gerichtskosten wie gewünscht bezahlt. Nun möchte ich die Erdmasse korrigieren. Mit dem Notar komme ich nicht zurecht. Er sträubt sich etwas die Korrektur zu machen. Er behauptet er hätte die Pflicht den Wert der Urkunde zu ermitteln und verlangt die Erbschaftssteuererklärung welche noch garnicht gemacht ist. Ich befürchte er versucht eine frist verstreichen zu lassen oder ähmliches.
Der Fehler entstand dadurch da ich vergaß dass mir ein Teil der angegebenen Erbmasse schon gehörte.
Meine Frage:
Bekomme ich einen Teil der Gerichtskosten bei der Korrektur wieder zurück? Bekomme ich die gage vom Notar teilweise erstattet?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bekomme ich einen Teil der Gerichtskosten bei der Korrektur wieder zurück? Grundlage der Berechnung der Gerichtskosten ist tatsächlich die Höhe der Erbschaft. Die Gerichtskosten werden durch Beschluss festgesetzt. Gegen diesen Beschluss ist grundsätzlich die Erinnerung und ggf. die Beschwerde zulässig, § 81 GNotKG . Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zustellung des Beschlusses zu erheben. Sie sollten daher, falls kein Beschluss gegeben ist, bereits jetzt aktiv werden. Da Sie bereits die Kosten bezahlt haben, gehe ich aber davon aus, dass diese Frist bereits verstrichen ist. Dennoch empfehle ich Ihnen, Kontakt mit dem Gericht aufzunehmen und unter Schilderung des Falles um Korrektur der Gerichtskosten zu bitten.

Bekomme ich die gage vom Notar teilweise erstattet? Auch der Notar erhält Gebühren nach dem GNotKG. Hier liegt der Fall aber anders. Der Notar hat den wahren Wert der Erbschaft im Zeitpunkt der Fälligkeit zugrunde zu legen. Da dieser Wert sich aus dem Erbschaftssteuerbescheid ergibt, kann dieser Wert zugrunde gelegt werden. Ein Rückzahlungsanspruch steht Ihnen bei Abänderung der Kostenrechnung nach § 90 Abs. 1 GNotKG gegen den Notar zu. Hierbei sollten Sie die Jahresfrist aus § 127 GNotKG beachten.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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