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Erbgang mit Übergehen der Kinder (Pflichtteil?)

| 16.09.2021 00:26 |
Preis: 25,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Eine Großmutter ohne Ehemann oder Partner hat nur zwei Kinder, mit denen sie unwiderruflich zerstritten ist, sowie einen Enkel mit dem sie eine gute Beziehung führt.
Im Falle ihres Todes möchte sie, dass ihr Vermögen allein an ihren Enkel übergeht und nicht an ihre Kinder oder gar andere entferntere Verwandte.

Nun meine Frage: Ist diese alleinige Vererbung an einen Enkel möglich?

Oder gibt es so etwas wie einen Pflichtanteil für Ihre Kinder welcher verhindert, dass die Kinder übergangen werden. Kann man diesen umgehen?

16.09.2021 | 01:02

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

die Erblasserin kann mit einem Testament ihren Enkel zum Vollerben machen, ihre Kinder somit enterben.

Den Kindern steht jedoch ein Pflichtteilsanspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils zu. Die Pflichtteilsanspruch ist ein Geldanspruch, Anspruch auf einzelne Gegenstände des Nachlasses hat Pflichtteilsberechtigter nicht. Der Erbe müsste den Kindern der Erblasserin also jeweils 25 % des Wertes des Nachlasses zahlen.

Der Pflichtteil kann gem. § 2333 BGB durch Testament nur entzogen werden, wenn der Pflichtteilsberechtigte

1. dem Erblasser, dem Ehegatten des Erblassers, einem anderen Abkömmling oder einer dem Erblasser ähnlich nahe stehenden Person nach dem Leben trachtet,

2. sich eines Verbrechens oder eines schweren vorsätzlichen Vergehens gegen eine der in Nummer 1 bezeichneten Personen schuldig macht,

3. die ihm dem Erblasser gegenüber gesetzlich obliegende Unterhaltspflicht böswillig verletzt oder

4. wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr ohne Bewährung rechtskräftig verurteilt wird und die Teilhabe des Abkömmlings am Nachlass deshalb für den Erblasser unzumutbar ist. Gleiches gilt, wenn die Unterbringung des Abkömmlings in einem psychiatrischen Krankenhaus oder in einer Entziehungsanstalt wegen einer ähnlich schwerwiegenden vorsätzlichen Tat rechtskräftig angeordnet wird.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 16.09.2021 | 11:35

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