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Erbfolge/Enterbung/Erbanrechnung auf Hartz IV-Leistung


10.10.2006 19:37 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stephan Bartels



Sehr geehrte Damen und Herren,
mein früherer, von mir geschiedener Mann, ist vor einigen Jahren verstorben. Aus dieser Ehe habe ich einen erwachsenen Sohn. Mein Mann hatte eine Schwester, die 2 Kinder hat. Nun ist die Mutter meines früheren Mannes verstorben.

1. In welcher Erbfolge steht ihr Enkel nun, da sein Vater nicht mehr lebt?

2. Falls die Großmutter den Enkel enterbt hat, weil er sich seit der Scheidung der Eltern nicht mehr bei ihr gemeldet hat - wie hoch ist dann prozentual der Pflichtteil?

3. Mein Sohn ist Hartz-IV-Empfänger. Muss er ein etwaiges Erbe bei der zuständigen Stelle melden, da es eventuell angerechnet wird? Gibt es Freibeträge?

4. Muss er als Hartz-IV-Empfänger o. eigene Einkünfte Erbschaftssteuer zahlen. Wenn ja, wieviel Prozent?

Für Ihre Beantwortung im voraus herzlichen Dank!

Freundliche Grüße!

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich vor dem Hintergrund Ihres Einsatzes und aufgrund der von Ihnen mitgeteilten Informationen im Rahmen einer Erstberatung wie folgt summarisch beantworte:

1. Ihr Sohn tritt erbrechtlich in die Position seines verstorbenen Vaters, d.h. er erbt neben den Schwestern Ihres verstorbenen Mannes zu 1/3, vorausgesetzt es sind keine weiteren Erben vorhanden.

2. Der Pflichtteilsanspruch des Enkels würde die Hälfte des gesetzlichen Erbteils betragen.

3. Änderungen in den Vermögensverhältnissen sind gegenüber der ARGE anzugeben. Eine Verwertung eigenen Vermögens unterliegt den folgenden Freibeträgen:

Grundfreibetrag von 200 EUR für jedes vollendete Lebensjahr, mindestens 4.100 EUR, höchstens 13.000 EUR. Für Antragsteller, die vor dem 1.1.1948 geboren wurden, gilt ein deutlich höherer Freibetrag von 520 EUR je Lebensjahr, Obergrenze 33.800 EUR.

4. Der Enkel des Erblassers fällt unter die Steuerklasse I und hat einen Freibetrag von 51.200 EUR. Der Steuersatz richtet sich nach dem Wert der Erbschaft und beträgt z.B. bis zu einem Wert von 52.000 EUR 7% des ererbten Vermögens. Die Steuer fällt auch bei Hartz IV Empfängern an.

Ich hoffe die Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Stephan Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

Nachfrage vom Fragesteller 10.10.2006 | 21:15

Sehr geehrter Herr RA Bartels,
vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort. Ich habe dennoch folgende Nachfrage:

zu 1. Da der verstorbene Vater lediglich 1 Schwester hat, erbt mein Sohn die Hälfte. Die 2 Kinder der Schwester gelten in diesem Zusammenhang nicht als Erben. Stimmt das so?

zu 4. Haben Sie berücksichtigt, dass der "Enkel" in desem Fall erbrechtlich an die Stelle seines verstorbenen Vaters tritt und die genannten Daten somit der Richtigkeit entsprechen?

Nochmals Dank u. Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.10.2006 | 21:19

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Nachfragen beantworte ich wie folgt:

zu 1.: Ja
zu 4.: Ja

Mit freundlichen Grüßen

S. Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

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