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Erbfolge ohne Testament


| 10.03.2008 11:22 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Folgender Sachverhalt:
Tante verstorben, verheiratet, keine Kinder, Ehemann lebt noch, keine Gütertrennung.
Tante hat unmittelbar vor Ihrer Heirat 1984 ca. 400000 DM an Ihren (zukünftigen) Ehemann bezahlt, damit dieser seine damalige Frau ausbezahlen konnte. Gleichzeitig erhielt Sie dafür die 1/2 des Wohnhauses + Grundstück von Ihrem zukünftigen Ehemann, notariell beglaubigt + Grundbucheintrag.

Als Erbengemeinschaft kommt theoretisch in Frage:
Ehemann, Schwester, Stiefmutter (leibl. Vater + leibl. Mutter tot, Stiefmutter hat die beiden Schwestern nie adoptiert) + Stiefschwester (Tochter des leibl. Vaters mit Stiefmutter)

Erbfolge mit jeweiligen Anteilen wäre nun zu eruieren.
Vielen Dank




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Sehr geehrter Ratsuchender,

ich gehe davon aus, dass Tante und Ehemann im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt haben.

Gesetzliche Erben werden dann der Ehemann zu 3/4 (§ 1931 Abs. 1 S.1, 2. Halbsatz BGB und § 1371 Abs. 1 BGB) und die Schwester zu 1/4 (§ 1925 Abs. 1 und 3 BGB).

Stiefmutter und Stiefschwester werden nicht gesetzliche Erben, da sie mit der Tante nicht verwandt waren.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.03.2008 | 14:22

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Muss meine Mutter (Schwester der Verstorbenen) irgendwelche Fristen wahren bzw. selbst aktiv werden oder geht das von Amtswegen "automatisch" ?

Vielen Dank

Nachfrage vom Fragesteller 10.03.2008 | 14:46

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Muss meine Mutter (Schwester der Verstorbenen) irgendwelche Fristen wahren bzw. selbst aktiv werden oder geht das von Amtswegen "automatisch" ?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.03.2008 | 09:49

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die ergänzende Klarstellung hinsichtlich der Halbschwester. Ich bin bei der Beantwortung von einem Stiefverhältnis ausgegangen.

Die Halbschwester ist als Erbin zweiter Ordnung ebenfalls gesetzlicher Erbe. Sie erhält allerdings nur einen Anteil am Erbanteil des Vaters. Vollbürtiger Kinder (d.h. Abkömmlinge beider Eltern)treten an die Stelle beider Eltern, halbbürtige Kinder nur an die Stelle des Elternteils, den sie gemeinsam haben (hier: der gemeinsame Vater).

Ihre Mutter wird daher vorliegend Erbin zu 3/16 und die Halbschwester Erbin zu 1/16. Bezüglich des Ehemannes beibt es bei 3/4 (=12/16).

Ihr Frage hinsichtlich der Fristen kann so nicht konkret beantwortet werden. Es gibt eine Vielzahl von Fristen, die in unterschiedlichen Situationen zu beachten sind; eine Darstellung aller Fristen würde den Rahmen sprengen. Ihre Mutter sollte sich mit den Miterben und dem Nachlassgericht kurzfristig in Verbindung setzen.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

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