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Erbfolge - Mutter im Erbe nicht berücksichtigt, Kind noch erbberechtigt?


| 06.04.2007 13:15 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Vorgeschichte:

Meine Urgroßeltern mütterlicherseits hatten drei Kinder. Ein Sohne starb ohne Nachkommen als junger Erwachsener und die Tochter (sie ist die Mutter meiner Mutter) bei der Geburt ihres ersten Kindes, meiner Mutter.

Nach dem Tod des Urgroßvaters war die Urgroßmutter Alleinerbin des kleinen Häuschens. - Nach ihrem Tod (1934) hat alles der letzte lebende Sohn geerbt - und meine Mutter als Enkelin (damals 10 Jahre alt) ging leer aus.

Heute wird das Häuschen von den beiden Enkeln des Erben bewirtschaftet. Sie wollen es jetzt verkaufen.

Meine Fragen jetzt:

Ist es rechtens, daß meine Mutter als Enkelin damals nicht berücksichtigt wurde? (Meine Mutter ist vor einem Jahr verstorben, ich bin ihre Alleinerbin.Bin ich jetzt noch erbberechtigt?)
Hätte der Vater meiner Mutter für sie als 10jährige im Jahr 1934 das Erbe ausschlagen können?

Vielen Dank für Ihre Antworten.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Sie treten als Alleinerbe Ihrer Mutter in alle Rechte und Pflichten ein, die Ihre Mutter im Zeitpunkt ihres Todes inne hatte. Es wäre deshalb zu klären, ob Ihre Mutter noch irgendwelche Ansprüche hatte.

Ihrer Schilderung entnehme ich, dass nach dem Tod des Urgroßvaters keine gesetzliche, sondern eine gewillkürte Erbfolge eingetreten ist, denn anderenfalls wäre die Urgroßmutter nicht Alleinerbin geworden. Es gab also entweder ein Berliner Testament der Urgroßeltern, einen Erbvertrag oder die Urgroßmutter hat nach dem Tod des Urgroßvaters ein eigenes Testament errichtet. Grundsätzlich durfte sie darin den einen Sohn als Erben einsetzen und die Enkelin von der Erbfolge ausschliessen, wobei ich die Wirksamkeit dieser Verfügung (Form, Bindungswirkung früherer Verfügungen etc.) ohne nähere Angaben nicht beurteilen kann.

Insofern hätte Ihre Mutter nur einen Pflichtteilsanspruch gehabt, der jedoch mittlerweile verjährt ist. Der gesetzliche Vertreter Ihrer Mutter (wohl deren Vater) hätte diesen Pflichtteilsanspruch damals für Ihre Mutter geltend machen können.

Da Ihre Mutter nicht Erbin geworden ist, stellt sich die Frage der Erbausschlagung nicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de















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