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Erbfolge - Gütertrennung

22.09.2015 08:03 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

A und B sind verheiratet, kinderlos und haben Gütertrennung vereinbart.
B stirbt und hat A testamentarisch zum Alleinerben bestimmt.
Seitens B existieren noch folgende Verwandte:

C Mutter
D Bruder
E Halbbruder
F Stiefmutter
G Stiefvater

B Hinterlässt ein Vermögen von EUR 10.000,-
Alle möchten an das Geld dran.
Wer erbt wie viel konkret? Wer hat recht auf ein Pflichtteil?

Vielen Dank

22.09.2015 | 08:47

Antwort

von


(485)
Albstraße 45
73249 Wernau
Tel: 07153/9964381
Web: http://www.kanzlei-fuer-wirtschaftsrecht.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Durch die testamentarische Einsetzung von A ist diese(r) zur/zum Alleinerbin/Alleinerben geworden. Sofern das Testament rechtsgültig und anfechtungsfest ist, ist die gesetzliche Erbfolgeregelung nach den § 1922 BGB: Gesamtrechtsnachfolge somit obsolet.

Relevant ist die Frage, wer Pflichtteilsansprüche geltend machen kann. Denn diese bestehen kraft Gesetz, unabhängig vom Willen des verfügenden Erblassers. Regelungen zum Pflichtteil finden sich in § 2303 BGB: Pflichtteilsberechtigte; Höhe des Pflichtteils .

Einen Anspruch auf den Pflichtteil haben zunächst die Abkömmlinge des Erblassers. Das sind sowohl die leiblichen als auch adoptierten Kinder. Sofern diese nicht mehr leben ist die nächste Generation, also Enkel oder Urenkel, berechtigt. Ein Anrecht auf einen Pflichtteil sieht das Gesetz außerdem für Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner sowie bei kinderlosen Paaren auch für die Eltern vor, § 2303 BGB: Pflichtteilsberechtigte; Höhe des Pflichtteils . Geschwister dagegen können keinen Pflichtteil geltend machen.

Bezogen auf Ihren Fall hätte nur die Mutter (C) einen Anspruch auf Geltendmachung des Pflichtteils. Stiefmutter und Stiefvater sind, mangels Abstammung, nicht verwandt im Sinne des § 1589 BGB: Verwandtschaft und somit nicht als Abkömmlinge anzusehen.

ÜBer die Höhe des Pflichtteilsanspruchs gibt § 2303 BGB: Pflichtteilsberechtigte; Höhe des Pflichtteils Auskunft. Der Pflichtteil macht die Hälfte des gesetzlichen Erbteils aus. Die Mutter (C) wurde nach meiner Einschätzung einen Pflichtteilsanspruch in Höhe von 25% der Erbmasse haben, d.h. in Ihrem Fall € 2.500,00.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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