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Erbfall Halbwaise


08.11.2007 14:53 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Guten Tag!
A und B haben 1973 gehairatet. Zur Zeit der Eheschliessung war A Student und B arbeitete als Medizinisch-technische Assistentin(MTA).
1980 wird Sohn C geboren. B ist seit der Schwangerschaft nicht mehr MTA sondern Hausfrau.
1985 zieht die Familie in ein von A gekauftes Einfamilienhaus.
2001 verstirbt die B. Davor hatte A bereits in Aktien investiert.
Während der Ehe hatten A und B ein gemeinsames Girokonto. Es liegt weder ein Ehevertrag noch ein Testament der B vor.
Das Auto der B und Pelze hat A bereits verkauft/verschenkt.
2007 rät ein Freund des C sich um seine "Erbschaft" zu kümmern.
C hat sich nie als Erbe gesehen, da doch A der Alleinverdiener war und seine Mutter B kein "eigenes" Vermögen hatte.
Frage: Hat C eine Erbschaft gemacht? (Wenn ja, welche Positionen sind dann in das Vermögen des C übergegangen? Sind die Ansprüche evtl. verjährt?)

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Sehr geehrter Fragesteller,

C ist in der vorliegenden Konstellation gemeinsam mit A jeweils zur Hälfte Erbe von B geworden. Rechtsgrundlage für A ist § 1931 BGB (ggf. in Verbindung mit § 1371 BGB), für C ist § 1924 BGB maßgeblich.

Wie der Nachlass im Einzelnen zu verteilen ist, kann anhand Ihrer Angaben nicht beantwortet werden. C sollte A zur Erstellung eines Nachlassverzeichnis auffordern und sich bei der konkreten Abwicklung anwaltlich beraten lassen.

Verjährung tritt bei erbrechtlichen Ansprüchen gem. § 197 I Nr. 2 BGB erst nach dreißig Jahren ein. Erbrechtliche Ansprüche des C sind daher noch durchsetzbar.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.11.2007 | 16:50

Die erste Frage zielte insbesondere auf das Einfamilienhaus und die anzunehmende Zugewinngemeinschaft ab.
Das Haus wurde in der Ehe mit den Mitteln des A erworben.
Nachfrage: Könnten C 25 Prozent des Hauses zustehen?
Erläuterung: Entweder das Haus wird als alleiniges Vermögen des A betrachtet, oder B steht als Ehefrau 50 Prozent des Hauses zu (Zugewinngemeinschaft im Falle der Scheidung oder des Todes der B). Wenn B 50 Prozent zustünden dann würde A sich mit C diese 50 Prozent als Erbe teilen. Dann könnte C 25 Prozent vom Haus zustehen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2007 | 12:15

Entscheidend ist nicht, wann das Haus erworben wurde, sondern in wessen Eigentum das Grundstück steht. Um dies in Erfahrung zu bringen, können Sie beim Grundbuchamt Einsicht in das Grundbuch nehmen.

Sollte das Grundstück im hälftigen Miteigentum der B gestanden haben, hat C tatsächlich einen Anteil von 25% geerbt. Falls das Grundstück im Alleineigentum des A steht, hat C keine anteiligen Ansprüche an dem Grundstück.

Mit freundlichen Grüßen

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