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Erbengemeinschaft; selbstgenutzte Immobilie geerbt


| 24.10.2016 15:08 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger



Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einigen Jahren ist mein Ehemann verstorben. Unser Eigenheim wurde in die Erbengemeinschaft vererbt (meine Zwei Töchter mit jeweils 1/6 und Ich als Ehefrau mit 1/2). Mein Ehemann hat eine Tochter von einer früheren Ehe, welche ebenfalls 1/6 der Immobilie geerbt hat.

In diesem Einfamilienhaus leben Ich und meine zwei Töchter gemeinsam. Die Tochter meines Ehemanns lebt nicht mit im Haus. Es besteht eine Restschuld an die Bank. Die monatliche Tilgung und Zins habe ich weiterhin übernommen.

Im Grundbuch ist die Tochter meines Ehemannes mit 1/6 eingetragen.

Ich möchte die Tochter aus dem Grundbuch lösen, sodass ich das Einfamilienhaus evtl. vermieten und in eine kleinere Wohnung ziehen oder weiterhin sorglos selbst bewohnen kann.

Ist die Tochter meines Ehemannes dazu verpflichtet ihren Teil zur Tilgung der Immobilie beizutragen? Bisher habe Ich dies übernommen.
Welche Möglichkeiten habe ich, die Tochter aus dem Grundbuch zu löschen.
Ist es möglich der Tochter einen Vergleich anzubieten indem ich ihren Anteil am Erbe (Wert des Objekts am Erbezeitpunkt minus Restschuld und Zinsen die ich bisher übernommen habe) auszahle oder evtl. sogar verlange?

Vermerk: Ich und meine beiden Töchter mit denen ich das Einfamilienhaus bewohne teilen meine Absichten, sind auch bereit Ihre Anteile an mich abzutreten falls dies der Situation dient

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe

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Sehr geehrte Fragenstellerin,

als Erbin nach §§ 1922 ff. BGB muss sie auch ihre Anteile an der Tilgung der Darlehen tragen. Zumindest, wenn der Erblasser auch Darlehensnehmer war. Eine Nutzungsentschädigung steht der Miterbin hingegen gemäß Landgericht Münster, Urteil vom 26.9.2014 – 10 O 160/08 in der Regel nicht zu.

Sollte eine gütliche Einigung inkl. Löschung der anderen Tochter aus dem Grundbuch nicht möglich sein, kommt es im Rahmen einer Nachlassauseinandersetzung uU zum Verkauf der Immobilie im Rahmen einer - regelmäßig finanziell nachteiligen - Zwangsversteigerung.

Ein "Zwangsabkauf" oder ähnliches gibt es hingegen leider nicht.

Eine Vermietung ist an sich auch durch Nichtberechtigte möglich, auch wenn man dies natürlich grds. vermeiden sollte.

Die Versteigerung sollte man aber unbedingt vermeiden! Sollte sich keine gütliche Einigung abzeichnen, rate ich Ihnen umgehend einen Kollegen / eine Kollegin vor Ort uU unter Abschluss einer Gebührenvereinbarung zwecks Kostenreduktion zu beauftragen.

Falls ich Ihnen bei der Einschätzung der Rechtslage geholfen habe, freue ich mich über eine Bewertung mit 5,0 . Bei Rückfragen nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -
Bewertung des Fragestellers 26.10.2016 | 00:25


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