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Erbengemeinschaft-Testament


29.07.2006 09:04 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Sehr geehrte Rechtsanwälte!

Mein Onkel ist im Juli 2005 mit 88 Jahren verstorben.Er hatte keine Kinder,es leben nur noch Nichten und Neffen,weit zerstreut in Deutschland und Polen.Der Onkel lebte 15 jahre im Altenheim und war Demenz erkrankt.Ich war als Betreuer vom Gericht eingesetzt und pflegte auch die Grabstätte seiner Frau 15 Jahre.

Sein Wunsch war,in unserem Ort auf dem Friedhof bestattet zu werden,was ich ihm auch erfüllte.Im Juli 2006 erhielt ich vom Gericht die Testamentunterlagen meiner Tante,was keiner wusste.

Der eingesetzte Erbe ist die Gemeinde in meinem Ort.Die Gemeinde hat die Erbschaft ausgeschlagen.Die Testamentauflage besagt,die Gemeinde soll für mein Begräbnis Sorge tragen und sich um die Durchführung einer ortsüblichen Grabpflege kümmern.Dieses habe ich alles schon erfüllt.Ich bin von der Friehofsverwaltung erwerbsträger für diese Grabstätte/Grabpflege 25 jahre.

Frage 1-kann mir durch den erwerb der Grabstätte-Grabpflege,das gericht diese Testamentauflage sowie den Nachlass,kleines Sparguthaben,übertragen werden.

Frage 2 -wird durch das ausgeschlagene Testament die Erbengemeinschaft ausgeschlossen um die Auflage zu erfüllen.

Mit freundlichem Gruss!

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in).

Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Hier ist bezüglich der Erbschaft von Tante und Onkel zu unterscheiden.

1. Die Gemeinde hat die Erbschaft der Tante ausgeschlagen. Somit tritt mangels anderer Regelung im Testament die gesetzliche Erbfolge ein. Erbe ist der zuletzt verstorbene Ehemann (evt. neben anderen beim Todesfall vorhandener Erben) geworden.

2. Sofern Ihr Onkel kein Testament hinterlassen hat gilt auch hier die gesetzliche Erbfolge.

Das Gericht kann nicht die Erbfolge willkürlich festlegen und einfach Sie zum Erben einsetzten.


Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 29.07.2006 | 12:00

Sehr geehrter RECHTSANWALT;

Ein Schreibfehler in meinem Bericht:Richtig muss es lauten Onkel!

Im Juli 2006 erhielt ich vom Gericht die Testamentunterlagen meines Onkel ( nicht Tante )........

Mit freundlichem Gruss!

J.B.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.07.2006 | 13:07

Sehr geehrter Fragesteller.

Mangels anderer Regelung im Testament gilt nun durch die Ausschlagung die gesetzliche Erbfolge. Die Auflage aus dem Testament fällt somit auch weg.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

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