Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.336
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erben, Schenken, Pflichtanteil


05.09.2007 12:27 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Hallo,
wir sind drei Geschwister und es hat sich jetzt folgende Situation ergeben:
Meine Eltern haben ein Miethaus und ein Eigenheim. Laut notariell beglaubigtem Testament soll das Miethaus nach dem Tode meiner Eltern an meine beiden Schwestern vererbt werden und das Elternhaus an mich. Meine Mutter ist bereits verstorben und jetzt ist das Miethaus verkauft worden. Der Erlös aus dem Haus ging zu gleichen Teilen an meine beiden Schwestern und meinen Vater. Ich werde aber erst nach dem Ableben meines Vaters das Erbe (Elternhaus) antreten können, da mein Vater dort noch wohnt. Eine vorzeitige Überschreibung des Hauses ist meinem Vater unbehaglich.

Meine Frage lautet:
Da meine Schwestern Ihr Erbe bereits vorzeitig ausbezahlt bekommen haben (Verkaufserlös aus dem Miethaus), besteht Ihrerseits später Anspruch auf meinen Erbteil (Pflichtteil) sobald mein Vater verstorben ist und ich mein Erbe (Elternhaus) antrete?
Da meine Schwestern ja dann nichts mehr erben werden, können sie dann später Ansprüche auf Auszahlung eines Pflichtanteil gegen mich geltend machen?
Was kann getan werden um dies zu verhindern/regeln?

Mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

es kommt darauf an, was genau im Testament Ihrer Eltern geregelt ist. Da es sich offensichtlich um ein gemeinschaftliches Testament handelt und da Ihre Mutter bereits verstorben ist, ist das Testament bindend geworden, d.h. Ihr Vater kann keine abweichende Regelung mehr treffen.
Eine denkbare Lösung wäre ein Pflichtteilsverzicht Ihrer Schwestern für den Fall des Ablebens Ihres Vaters. Dies könnte man notariell regeln, allerdings wäre eine solche Regelung sinnvoller gewesen, wenn sie vor der Auszahlung des Verkaufserlöses erfolgt wäre, denn nun könnten Ihre Schwestern die Unterschrift verweigern und später gleichwohl den Erbteil bzw. Pflichtteil verlangen.

Ich empfehle Ihnen, den Sachverhalt und insbesondere den Wortlaut des Testaments anwaltlich prüfen zu lassen. Die Sache ist etwas komplexer, als dass sie in diesem Forum abschließend geklärt werden könnte.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben und stehe Ihnen auch für die weitere Beratung im Rahmen einer Mandatsübertragung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de


FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER