Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erbeinsetzung

| 05.08.2010 10:59 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Hallo!

Eheleute - jeweils 1 Kind aus vorherigen Ehen wollen im gemeinsamen Testament verbindlich, und für den Fall des Todes einer der Beiden unabänderbar, festlegen dass nur das Kind der Frau Erbe wird. Das Kind des Mannes soll nur den Pflichtteil aus dem Vermögen des Mannes erhalten. Er soll im Falle des "Erstversterbens" der Frau nur den geringst möglichen Betrag erhalten.

Ist folgendes Testament geeignet?:

-Gegenseitig alleinige Erben
-überlebender unbefreiter Vorerbe
-Nacherbe wird Kind der Frau
-Nacherbe erst bei Tod ...
-Verzicht Anfechtungsrecht

Obiges dürfte unstrittig sein und ist nur der Vollständigkeit Stichpunktartig ausgeführt!

Relevant nur der Teil für die Enterbung des Kinds des Ehemannes:

Enterbt wird hiermit der gesetzliche Erbe von ZZZZZZ. Ihm steht damit nur Anspruch auf den gesetzlichen Pflichtteil laut §2303 ff. BGB zu. Sollten Gründe des § 2333 Nr. 1 – 5 BGB existieren so ist auch die Gewährung des Pflichtteils zu versagen.


Vielen Dank!

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Sie haben die Möglichkeit die Erbfolge in einem Testament, hier also einem gegenseitigen Testament oder einem Erbvertrag zu regeln.

Es kann in beiden Papieren geregelt werden, dass Sie sich gegenseitig beerben und das Kind der Frau Schlusserbe sein soll. Weiterhin kann ausdrücklich geregelt werden, dass Ihr Kind nur den Pflichtteil und sonst nichts weiter erhalten soll.

Wenn Sie Ihr Kind aber weitestgehend leer ausgehen lassen wollen, wäre es sinnvoll, schon zu Lebzeiten das Vermögen zu verschieben.

Die von Ihnen stichpunktartig aufgezeigten Punkte sind also für ein gegenseitiges Testament – auch Berliner Testament genannt – zutreffend und sollten so aufgenommen werden.

Auch die Klausel zur Enterbung Ihres Kindes wäre soweit zutreffend. Ein ausdrücklicher Verweis auf den Pflichtteil und auch die Versagungsgründe ist aber nicht erforderlich.

Sie sollten das Testament aber ggf. anwaltlich erstellen oder prüfen lassen.

Das Berliner Testament muss nicht, aber der Erbvertrag muss vor einem Notar abgeschlossen werden.

Aus steuerlichen Gründen wird aber meist vom Berliner Testament abgeraten und der Erbvertrag empfohlen.

Bewertung des Fragestellers 05.08.2010 | 11:34

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 05.08.2010 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 78896 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und kompetente Beratung. Empfehlenswert. ☆☆☆☆☆ ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich bin mit dem Ergebnis erstmal zufrieden. Meine Frage und Nachfrage wurden ausführlich beantwortet. Ich hatte das Gefühl das sich Frau RA v. Dorrien viel Mühe gegeben hat um mir weiterzuhelfen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Mit der Antwort auf meine Nachfrage war meine Frage vollumfänglich beantwortet. Ich habe nun Klarheit über die aktuelle Rechtslage und mehr Sichherheit in Bezug auf mein weiteres Vorgehen. ...
FRAGESTELLER