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Erbeauseinandersetzung

24.02.2008 19:46 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

Zur Sachlage:

Meine Schwester und ich traten vor sechs Monaten, dass Erbe unsere Eltern, ein Zweifamilienhaus bebautes Grundstück mit einer Garage an.

Es handelt sich um zwei identische Wohnungen. Jede Wohnung hat einen eigenen Zugang, sowie getrennte Versorgungstechnik ( Gas Strom Heizung Wasserversorgung ).

In der Erdgeschosswohnung wohne ich seit 20 Jahren mit Mietvertrag und bezahle bis dto. Miete auf ein gemeinsames Erbenkonto.

Eine Auszahlung an meine Schwester ist in der geforderten Höhe für mich nicht möglich.
Meine Schwester drängt zum Verkauf des gesamten Anwesens und möchte hierzu das ich aus der Wohnung ausziehe.
Falls ihr Wille nicht erfüllt wird, droht sie mir mit Teilungsklage ( Zwangsversteigerung ).

Meine Frage hierzu:

Kommt sie mit der Teilungsklage ( Zwangsversteigerung ) der gesamten Immobilie durch.
Oder kann ich verlangen, dass sie ihren hälftigen Anteil Obergeschoßwohnung die ja zur Zeit nicht bewohnt wird, gertennt veräußert.
Von Seiten meiner Eltern gab es eine mündliche Absprache, dass meine Schwester nach dem Ableben unserer Eltern ins Obergeschoß ziehen sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Gemäß § 2042 Abs. 1 BGB kann jeder Miterbe jederzeit die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft verlangen. Mithin kann Ihre Schwester jederzeit die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft verlangen.

Die Auseinandersetzung kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Insbesondere ist es möglich, bei entsprechender Einigung der Miterben, einen sog. Auseinandersetzungsvertrag zu schließen.

Sofern eine solche Einigung nicht erzielt werden kann, kann der teilungswillige Miterbe diese gerichtlich durchsetzen und schließlich eine Teilungsversteigerung erzwingen. In dieser wäre es Ihnen jedoch unbenommen, das Haus zu ersteigern.

Ihre Schwester besitzt ein hälftiges Eigentum am Gesamthandseigentum, in Ihrem Fall dem Haus und nicht nur an der oberen Wohnung. Eine anderslautende erbrechtliche Regelung scheint es ebenfalls nicht zu geben.

Folglich haben Sie Ihrer Schwester gegenüber keinen Anspruch auf Befriedigung Ihrer Ansprüche aus dem Verkaufserlös hinsichtlich der oberen Wohnung.


Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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