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Erbe/Vormundschaft


24.04.2006 20:42 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Guten Tag,

mein Großvater liegt im Sterben und hinterlässt ein Haus mit Grundstück, geschätzter Wert ca. 300 000 Euro, und eine Ehefrau, die demenzkrank ist und im Pflegeheim lebt. Die Kosten für das Pflegeheim werden von der Pflegeversicherung, der Rente der Frau und den beiden Kindern getragen. Die Betreuung der Frau liegt z. Zt. beim Sozialamt. Ein Testament existiert höchstwahrscheinlich nicht.

Ist es richtig, dass im Todesfall des Großvaters das Haus verkauft werden müsste, da für die Großmutter 150 000 Euro, also die Hälfte des Schätzwertes, hinterlegt werden müssen?

Die Kinder würden das Haus gerne für die eigenen Kinder be- und erhalten. Die Kosten für das Pflegeheim und alle weiteren würden wie bisher getätigt. Wenn die Betreuung von einem der Kinder übernommen wird, ändert sich ggf. etwas an der Rechtslage?

Sollte das nicht möglich sein, gibt es noch andere Möglichkeiten?
Was würde passieren, wenn das Haus verkauft würde, aber auf Grund seiner Ausstattung (innen um 1960) und der Lage des Grundstücks (am Hang) ein niedrigerer Kaufpreis als der Schätzwert erzielt würde?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Rechtssuchende,
sehr geehrter Rechtssuchender,

ich bedanke mich für Ihr Interesse an der Online-Rechtsberatung.
Auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich als Fachanwältin für Familienrecht Ihre Rechtsanfrage wie folgt:

1. Die Abkömmlinge des Großvaters, d.h. seine Kinder bilden mit der Ehefrau eine Erbengemeinschaft, sollte kein Testament vorliegen. Jeder Miterbe kann jederzeit die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft verlangen. Hierbei ist der gesamte Nachlass gemeint. Wenn die Kinder das Haus übernehmen wollen, so müssen sie die Großmutter ausbezahlen, d.h. ihr Erbteil am Haus muss ermittelt werden. Hierbei ist der Wert des Hauses am Todestag des Erblassers entscheidend. Dieser muss gegebenenfalls durch ein Gutachten ermittelt werden, sollte keine Einigung über den Wert stattfinden.
Um das Haus halten zu können, müssen die Kinder somit in der Lage sein, die Großmutter auszubezahlen. Ansonsten müsste das Haus verkauft werden und der Erlös ist aufzuteilen.
Wenn keine Einigung erzielt werden kann, so kann die Auseinandersetzung des Nachlasses klageweise erzwungen werden

2. Sollten die Kinder die Betreuung der Großmutter übernehmen und sollte sich die Betreuung auch auf die Vermögenssorge erstrecken so bedürfen sie bei Verfügungen über eine dem Betreuten angefallene Erbschaft gemäß § 1822 Nr. 1, 1908i BGB der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts.er

Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung Ihrer Anfrage behilflich sein zu können. Für die Wahrnehmung Ihrer speziellen Interessen stehe ich Ihne gerne zur Verfügung. Dies ist auch von Heidelberg aus auf die Entfernung zu Ihnen möglich und grundsätzlich kein Problem.
Gerne nutzen Sie auch unsere Online-Rechtsberatung über unsere Internetseite www.Fachanwalt-Heidelberg.de oder rufen Sie uns einfach an.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Hülsemann
Fachanwältin für Familienrecht
Rechtsanwältin
Wirtschaftsmediatorin (IHK)
Bankkauffrau


Erbrecht - Scheidungsrecht - Unterhaltsrecht - Sorgerecht - Adoptionsrecht
Eheverträge - Testamentsgestaltung - Präventivberatung - Vermögensnachfolge

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