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Erbe/Schenkungssteuer/Finanzamt


24.02.2007 20:53 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Guten Abend!

Folgender Sachverhalt:
Mein Vater ist verstorben. Da es kein Testament gab, haben meine Schwester und ich somit jeweils die Hälfte geerbt. Zu "verteilen" gab es das Elternhaus (Bj. ca. 1900, worin ich bereits vor dem Tod meines Vaters mit wohnte), Wald, Acker und Geld. Wir haben uns ohne Probleme geeinigt, dass wir das Geld teilen, den Acker ca. 40% ich und 60% meine Schwester, ich das Haus und im Gegenzug dazu sie den Wald bekommt. Wir haben dies per Notarvertrag festgehalten. Die Rechnung wird wahrscheinlich wertmäßig nicht ganz aufgehen. Aber so hat jeder für sich den besten Nutzen. Ich das Haus, wo ich sowieso schon wohne. Sie den Wald, weil sie eine Holzheizung haben und somit davon sehr profitieren. Für das Finanzamt haben wir die entsprechenden Formulare ausgefüllt wegen der Erbschaftsteuer. Aber wir lagen weit unter dem Erbschaftsfreibertrag. Nun kam aber prompt vom Finanzamt ein Anschreiben, dass meine Schwester mir ja nun das halbe Haus geschenkt hätte (was man ja so gar nicht sagen kann) und nun soll die Schenkungssteuer berechnet werden. Ich bin ehrlich gesagt entsetzt, dass ich nun dafür einen Haufen Geld bezahlen soll. Welche Möglichkeiten habe ich, dies zu umgehen oder zumindest die Schenkungssteuer so gering wie möglich zu halten? Oder muss ich es so hinnehmen?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage!

Ihren Angaben ist zu entnehmen, dass (Ihre Mutter vorverstorben ist und) Sie und Ihre Schwester die alleinigen Erben nach der gesetzlichen Erbfolge sind. Der Freibetrag für Sie und Ihre Schwester beträgt gem. § 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG i.V.m. § 15 Abs. 1 Steuerklasse I Nr. 2 ErbStG je EUR 205.000 und der Freibetrag für Schenkungen unter Geschwistern beträgt gem. § 16 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG i.V.m. § 15 Abs. 1 Steuerklasse II Nr. 2 ErbStG EUR 10.300. Ihre Angaben deute ich so, dass der Wert des Nachlasses insgesamt weniger als EUR 410.000 beträgt, wobei jedoch die Hälfte des Hauses den Betrag von EUR 10.300 erheblich übersteigt.

Zur Beantwortung Ihrer Fragen halte ich die Kenntnis folgender Informationen für zwingend erforderlich:
1. genauer Inhalt der von Ihnen ausgefüllten Erbschaftssteuererklärung
2. genauer Inhalt des „Anschreibens“ des Finanzamts
3. Wert des gesamten Nachlasses
4. gemeiner Wert sowie Verkehrswert sämtlicher Nachlassgegenstände
5. Inhalt Ihrer notariellen Erbauseinandersetzungsvereinbarung

Ich bitte Sie, diese Informationen (anonymisiert) zu nennen, damit im Rahmen dieser Rechtsauskunft eine halbwegs konkrete Antwort gegeben werden kann.

Soviel sei aber schon jetzt gesagt: wenn das „Anschreiben“ des Finanzamts eine Rechtsbehelfsbelehrung enthält, empfiehlt es sich jedenfalls, die genannte Frist nicht verstreichen zu lassen und vorsichtshalber Einspruch einzulegen (mit später nachzureichender Begründung).

Mit freundlichen Grüßen

Christian Pfeiffer
Rechtsanwalt
Alte Rabenstraße 1
20148 Hamburg
Tel.: 040/44 50 48/49
Fax: 040/44 50 15
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