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Erbe/Schenkung Regelung

02.07.2019 12:45 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

meine Mutter möchte ihr selbstgenutztes EFH (Verkehrswert ca. 250.000 €) an meine Schwester und mich (Sohn) übertragen. Aufgrund der Tatsache, dass mein Vater heuer verstorben (es war keine Nachlassregelung vorhanden) ist, soll nun eine Lösung für alle Seiten gefunden werden.

Aktuell stellen sich aufgrund gesetzlicher Erbregelung die Eigentumsverhältnisse folgendermaßen dar:
Mutter (M) 50 % = 125.000 €
Tochter (T) 25 % = 62.500 €
Sohn (S) 25 % = 62.500 €

Meine Mutter lebt alleine im EFH und soll ein lebenslanges Wohnrecht erhalten. Allerdings sind Nebenkosten wie z.B. Heizöl, Reparaturen, Renovierung, Gartenpflegekosten usw. nach wie vor von (M) zu bezahlen. Da meine Schwester keine verfügbare Liquidität besitzt, soll der Sohn (S) die Schwester (T) ausbezahlen und das EFH komplett erhalten.

Ich bin mir nicht sicher, welcher Ansatz hier richtig ist:

a) Muss er (S) nun nur die 25 % von (T) ablösen und erhält die 50 % von (M) quasi als Ausgleich, dass er das EFH nicht selbst bewohnen bzw. vermieten kann? Im Falle, dass (M) nicht mehr dort wohnen kann z.B. aufgrund Pflegeheim etc. müsste sich (S) dazu verpflichten, die Unterbringung von (M) zu tragen.
oder
b) Muss er neben den 25 % von (T) auch die Hälfte der Anteile von (M) an die Tochter ablösen also insgesamt 50 %? In diesem Fall würden bei einer Heimunterbringungen die Kosten zwischen (S) und (T) geteilt werden.

= > gibt es eine bessere Lösung bzw. habe ich etwas übersehen? Das Wohnrecht wird ja im Grundbuch eingetragen - wird die "Verantwortung" für die Unterbringung von (M) sowie die Verantwortlichkeit von (M) über die Hausnebenkosten auch eingetragen?

Vielen lieben Dank bereits vorab für Ihre Hilfe!

02.07.2019 | 13:26

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

es müsste ein notarieller Vertrag gemacht werden, in dem das Grundstück an S übergeht, M ein lebenslanger Wohnrecht erhält, wobei von ihr die laufenden Unterhaltungskosten zu zahlen sind (fraglich wäre hier, ob M auch Erhaltungskosten zahlen soll (Heizung / Dacheindeckung o.Ä.). Falls dies so sein sollte, könnte dieses ebenfalls auf M geschrieben werden. T würde dann eine entsprechende Auszahlung von S erhalten in Höhe des Erbteils von € 62.500,00. WEitere Anteile müsste er nicht ablösen.

Es sollte allerdings auch noch geregelt werden, ob die teilweise Schenkung von M an S ausgleichspflichtig gegenüber T sein soll, falls M verstirbt. Hier könnte es aber geregelt werden, dass dies nicht der Fall sein solle, wohl aber S im Innenverhältnis T hinsichtlich etwaiger Pflege/Sozialkosten von M freistellt. Das wäre dann dafür die Gegenleistung.

Das Wohnrecht erlischt, sofern M dauerhaft aus der Immobilie auszieht und nicht mehr dort leben kann. Vertraglich wäre es allerdings besser zu regeln, dass dieses bereits dann schon erlischt, falls ein Auszug samt Abmeldung des Wohnsitzes erfolgt.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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