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Erbe zu 99,8% abgewickelt.Kann Neuabwicklung u andere Verteilung verlangt werden?


| 01.06.2005 10:01 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



2 Erben haben die Erbabwicklung zu 99,8% erledigt: Das Erbe der Eltern ist zwar mit Turbulenzen, aber immerhin in gegenseitigem Einverständnis untereinander aufgeteilt. Nach dem teils schriftl., teils mündl. Willen der Eltern sollte Erbe M (mehr)dabei einen Vorteil von ca. 3% gegenüber Erbe W (weniger) haben.

Über einen letzten Punkt (0,2%), der erbrechtlich genau gar nicht mehr zu vererbten Vermögen gehört, ist offener Streit entflammt.

3 Monate nach Ende der Abwicklung verlangt Erbe W über einen Anwalt eine Neubewertung des Erbes und völlige Gleichbehandlung.

Frage, ganz grundsätzlich:
Kann nach der ( gesetzlich genau genommen) vollständigen Abwicklung einer Erbschaft einer der beiden Erben eine "Wieder-
aufnahme" der Erbabwicklung verlangen oder hat die abgewickelte Erbschaft nun Bestand?
Viele Grüße

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihrer Schilderung entnehme ich, dass M und W schon Vereinbarungen darüber, wie der Nachlass der Eltern im Einzelnen zu verteilen ist, getroffen haben. Bei diesen Vereinbarungen über die Auseinandersetzung handelt es sich um - für beide Seiten verbindliche - Verträge, die nach ihrem Abschluss nicht ohne Weiteres von einer Seite für gegenstandslos erklärt werden dürfen. Anders wäre dies allerdings dann, wenn eine Seite die Vereinbarungen anfechten kann, etwa weil sie von der anderen Partei bei dem Abschluss der Vereinbarung bedroht oder arglistig getäuscht wurde oder auch (allgemein gesagt), weil sie sich über die Tragweite der Vereinbarung irrtümlich nicht im klaren war. In Ihrem Fall wird Erbe W auf Anraten seines Rechtsanwalts sein Verlangen nach einer Neuvornahme der Auseinandersetzung vermutlich auf einen dieser Anfechtungsgründe stützen, um nicht mehr an die bereits getroffenen Vereinbarungen gebunden zu sein. Ob er zur Anfechtung berechtigt ist, muss notfalls gerichtlich geklärt werden; W obliegt es dabei, die Gründe, aus denen ein Anfechtungsgrund resultieren soll, darzulegen und zu beweisen.

Erbe M sollte vor diesem Hintergrund am besten ebenfalls einen Rechtsanwalt einschalten, der seine Interessen gegenüber M vertritt.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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