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Erbe über Urgroßeltern

| 08.10.2017 11:57 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Krueckemeyer


Das Erbe verjährt nach 30 Jahren ab Erbfall.

Wer beim Erbfall in 1975 etwas Erben würde ,hätte seit 2006 keinen Anspruch mehr.

wie ist das wenn ich aber Erbe über die Ur Großeltern sein kann , dürfen dann nur in der Erbfolge die 30 Jahre nicht einteten. Die dreißig Jahre gelten doch nur für den direkten Erbefall. Also Erblasser an Erbe.


.................................................Ureltern ....................Ureltern ............Ureltern ............................Ureltern Heinrich 1878

.........................................................................Eltern ...........................................Eltern......................Kind Heinrich.....1911

............................................................................................................................................................. Kind Heinrich .......1933

.......................................................................Erblasser t 1936............................................................ich 1961........Erbe ???

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen in Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Es ist richtig, dass der Erbfall nach 30 Jahren verjährt. Ihrem Beispiel folgend würde die Verjährung für den Erbfall 1975 aber 2007 eintreten. Die Frist beginnt nämlich erst mit Ablauf des Jahres zu laufen in dem der Erbfall eintritt. (Tod 10.02.1975 - Fristbeginn 01.01.1976 - Fristende 31.12.2006).

Die 30 Jahre knüpfen an den Erbfall (Tod) an, nicht an den Erbeintritt. Die Fristen fangen nicht an neu zu laufen wenn der Erbberechtigte stirbt und der neue Erbe in dessen Position eintritt. Wenn Ihre Urgroßeltern 1878 versterben können Sie heute nicht mehr Erbe werden wenn das Erbe zwischendrin nicht angetreten wurde. Wenn das Erbe nicht genutzt wurde (zum Beispiel wurde nie eine Umtragung im Grundbuch vorgenommen) aber Ihre Großeltern Erbe geworden sind, kann das Erbe als "Kettenerbe" an Sie übergehen.

Ihr Sachverhalt ist leider nicht sehr ergiebig. Ich hoffe dennoch Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfrageoption. Gerne können Sie den Sachverhalt auch nochmal kurz ausführen.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 09.10.2017 | 17:43

Hallo Herr Krueckenmeyer ,
das Erbe im Grundbuch wurde nicht umgeschrieben.

Also muss ein Kettenerbe nachgewiesen werden.

Hier die Frage : wenn in dem Kettenerbe eine 30 Jährige Frist zischen dem einen und dem nächsten Erben wäre , (ganz selten bis unmöfglich) dann wäre das Erbe an den Staat gefallen.Ist nun der Erbe ,der zuerst beantragt.
Wenn niemand Anspruch auf das Erbe stellt ,dann wäre auch eine Grundbuchberichtiugung möglich .

Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.10.2017 | 19:32

Die Nachfrage wurde telefonisch geklärt.

Bewertung des Fragestellers 09.10.2017 | 17:46

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