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Erbe oder Schenkung?


30.11.2006 19:53 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen und Herren.

Meine Mutter stammt aus Rumänien, ist aber Deutsche Staatsbürgerin ohne Rumänische Staatsbürgerschaft.
1994 verstarb meine Oma in Rumänien, und hinterließ ein Grundstück. Zum damaligen Zeitpunkt durfte kein Ausländer in Rumänien Grundstücke besitzen. Um einer „Enteignung“ zu entgehen, hat meine Mutter dieses Grundstück einer Freundin notariell überschrieben, und es wurde vereinbart (nicht notariell) dass im Falle eines Verkaufs meine Mutter 90% vom Erlös erhält.
Nun soll dieses Grundstück verkauft werden. Hierfür müssen in Rumänien 16% Steuern bezahlt werden.
Hier meine Fragen.
Wenn meine Mutter das Geld erhält, wird dieses Geld als Schenkung oder Erbe betrachtet?
Muss das Geld in Deutschland nochmals versteuert werden? (Doppelbesteuerung?)
Welche Unterlagen werden beim Finanzamt benötigt um alles legal abzuwickeln?

Danke im Voraus für Ihre Bemühungen.

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Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr,

im Rahmen Ihres Einsatzes beantworte ich die Frage wie folgt:

Ihre Mutter hat als Abkömmling mit dem Erbfall von Rechts wegen den
Besitz "sezina" an dem Nachlass (Art. 653 codul civil) erworben. In Deutschland hat Sie deshalb für den Erwerb einer Immobilie im Ausland keine Erbschaftsteuer zu bezahlen, sondern nur eventuell in RO.
Ein DBA D- RO bezogen auf Nachlass- und Erbschaftssteuern existiert nicht.
Die Verteilung des Erlösses an Ihre Mutter ist als (Rück-)Schenkung zu bewerten. Die 16 % Steuern sind in Deutschland nicht nochmals zu bezahlen.
Grundsätzlich haben in Deutschland die Gerichte, Notare und sonstigen Urkundspersonen bei Schenkungen eine Anzeigepflicht gegenüber dem deutschen Finanzamt. Bei dem zuständigen Finanzamt für Erbschaftssteuern sind Schenkungssteuerformulare erhältlich, aber normalerweise sschreibt Sie das Finanzamt an und fordert Sie zur Abgabe der Schenkungsteuererklärung auf.
Im Übrigen wäre auch ein Freibetrag in Höhe von 5200 EUR zu berücksichtigen.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung.

Beste Grüsse
RA Hermes

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