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Erbe meines Vaters und meiner Großmutter

| 13.02.2009 12:37 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Ich bin 1955 unehelich geboren worden. Mein Vater ist in der Abstammungsurkunde jedoch erwähnt.

Leider starb mein Vater schon 1979, bis dahin hatte ich ihn nur circa 50 Mal getroffen, von 1967 bis 1979.

Als er starb, teilte mir seine Witwe in Neu-Isenburg zunächst den Tag der Beerdigung nicht mit, zudem gab sie mir niemals Auskunft über meinen Erbteil.


Es gäbe höchstens ein altes Auto, und ich hätte ja eh keinen Führerschein.

Allerdings wollte ich auch damals gar keine weiteren Einzelheiten wissen, weil es mir peinlich war.

Heute sehe ich das anders und fühle mich um mein erbe geprellt.

Beide hatten recht gute Berufe, mein Vater war ein höherer Beamter, beide fuhren mehrere Wagen.

Meines Wissens gab es eine Eigentumswohnung, ein Landhaus, Ersparnisse, Aktien sowie 4 Auto, eines davon ein nagelneues Mercedes Coupe für 35000 DM.

Ein Testament habe ich nie gesehen.

Der Kontakt zu dem Rest der Familie wurde mir nicht erlaubt, zumal nur die Witwe meines Vaters die Adressen hatte, und sie mir auch nicht geben wollte.

Erst jetzt habe ich nach mühsamen Umwegen die Adresse seiner Schwester herausbekommen und diese besucht.

Allerdings wurde die sehr herzlichen Begegnung im Nachhinein durch Verleumdungen der Witwe meines Vaters torpediert.

Bei dem Besuch habe ich erfahren, daß auch schon 1982 meine Großmutter verstorben ist, die ein größeres Anwesen besaß.

Sie hinterließ 3 Kinder, ein weiteres Kind war mein schon früh verstorbener Vater.
Damit wäre ich als einziger Sohn auch Erbe der Großmutter.

Frage ist nun: Ist das alles schon verjährt?

Kann ich noch heute mein Erbe beanspruchen. Wie soll ich vorgehen.

Die Witwe meines Vater habe ich bereits angeschrieben, und um Vorlage des Testament sowie eines Inventarverzeichnisses der Erbsache gebeten.

13.02.2009 | 14:22

Antwort

von


(450)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Einsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten möchte.

Die Frage der Verjährung läßt sich dahingehend beantworten, dass eine (Mit-)erbenstellung auf unbestimmte Zeit besteht. Es gilt nicht die Verjährung.

Hier liegt auch kein Erbverzicht vor, da dieser durch notariellen Vertrag beurkundet hätte werden müssen.

Daher können Sie hier gegenüber den Erbschaftsbesitzern (hier die Witwe und die anderen Erben der Großmutter) Auskunft über Umfang und Verbleib der Erbschaft verlangen.
Haben Sie Zweifel über die Korrektheit der Aussagen, so muss evtl. eine eidesstattliche Versicherung der anderen Erben erfolgen.

Im Falle des verstorbenen Vaters ist dies durch das Schreiben an die Witwe ja bereits erfolgt.
Im Falle der verstorbenen Großmutter sollten Sie die weiteren Erben ebenfalls anschreiben und unter Fristsetzung von 2-3 Wochen Herausgabe eines Inventarverzeichnisses beanspruchen.

Nach Erhalt der o. a. Auskunft können Sie Ihren Teil des Erbes herausverlangen.
Wird dem Herausgabeverlangen nicht stattgegeben, so bliebe der Weg über eine Herausgabeklage.

Gerne bin ich Ihnen bei der weiteren Durchsetzung Ihrer Ansprüche behilflich.
Die Entfernung zwischen Wohnort und Kanzlei stellt hierbei kein Problem dar, da der Sachverhalt über Telefon, Mail, Post geklärt werden könnte.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 06.05.2009 | 02:47

zunächst nur das meines Vaters betreffend:

Was würde es mich kosten, wenn Sie mich vertreten würden?

Inzwischen habe ich Antwort von dem Anwalt der Witwe meines Vaters erhalten.

darin heißt es, u.a.,

"wir gehen davon aus, daß Ihnen das Testament des Erblassers vorliegt. (ist nicht der Fall)

Danach wurde unsere Mandantin Alleinerbin.
Jagdausrüstung erhielt seine Schwester,
sein Fahrzeug, ( damals ein nagelneues Mercedes Coupe )
erhielt sein Bruder.
Mandantin (Witwe) erhielt seine Lebensversicherungwen und Sie (also ich) lediglich den Pflichtteil.
Mithin sind Sie nicht Erbe geworden."
Ein Erbschein wurde nicht beantragt.

sPersönliche

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.05.2009 | 09:28

Sehr geehrter Ratsuchender!

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt.

Die Kosten der Rechtsvertretung richten sich nach dem Gegenstandswert, lassen sich ohne genaue Kenntnis über den Wert Ihres möglichen Erb-/ Pflichtteils also nicht ohne weiteres vorhersagen.

Sofern Sie eine Rechtsvertretung wünschen, können Sie sich gerne unter den angegebenen Daten an mein Büro wenden, so dass alles weitere geklärt werden kann.

Mit freundlichem Gruß,

Türk
Rechtsanwältin


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Trittauer Amtsweg 19,
22179 Hamburg,
Tel: 040-6429015
Fax: 040-6411408
e-Mail: kanzlei-schoepper@alice-dsl.net

Bewertung des Fragestellers 06.05.2009 | 02:47

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