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Erbe; keine Information über Tod des Erblassers erhalten

| 04.02.2009 18:56 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Guten Tag,

vor zwei Tagen habe ich vom Tod meines Vaters erfahren, der aber bereits schon neun Jahre zurückliegt. Ich bin das einzige Kind (nichtehelich) meines Vaters, geheiratet hat er nie.
Zum Hintergrund: Ich hatte keinen persönlichen Kontakt zu meinem Vater. Vor ca. 15 Jahren habe ich den Versuch unternommen meinen Vater auch persönlich kennennzulernen, was er allerdings abgelehnt hat. Über seine familiäre Situation weiß ich leider nur wenig, ich bin mir aber sicher, dass er z.B. keine Geschwister bzw. weitere Kinder hatte.
Da meine Mutter kürzlich verstorben ist, nahm ich dies zum Anlass, eine erneute Kontaktaufnahme zu starten - leider mit dem oben genannten Ergebnis.
Ich habe mir die Sterbe- sowie die Geburtsurkunde meines Vaters besorgt, um u.a. beim zuständigen Nachlassgericht Näheres in Erfahrung zu bringen. Auf eine telefonische Anfrage hin, wurde mir mittgeteilt, dass kein Testament meines Vaters vorhanden sei.
Weitere Recherchen haben ergeben, dass die Mutter meines Vaters vor drei Monaten verstorben ist. Auch von ihrem Tod wurde ich nicht in Kenntnis gesetzt, obwohl ich wohl ihr einziges Enkelkind bin.

Meine Frage:
Scheinbar sind die zuständigen Behörden nicht über meine Existenz informiert. Wie kann ich meine Ansprüche geltend machen?

Vielen Dank für die Beantwortung der Frage.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Sie sollten einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen, um Einsicht in die Nachlassakte zu nehmen.
Zunächst muss in Erfahrung gebracht werden, was sich im Nachlass befindet, damit Sie prüfen können, ob der Nachlass überschuldet ist. In diesem Fall müssten Sie das Erbe ausgeschlagen.

Gegenüber dem Erbschaftsbesitzer haben Sie umfangreiche Auskunftsansprüche.
Erbschaftsbesitzer ist insoweit jeder, der einen Gegenstand des Nachlasses in Besitz, ohne dass ihm ein Erbrecht zusteht.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Nachfrage vom Fragesteller 04.02.2009 | 21:06

Sehr geehrter Herr Roth,

vielen Dank für Ihre Auskunft - ich habe mir schon gedacht, dass ich einen Anwalt hinzuziehen sollte.

Kann ich zunächst persönlich Einsicht in die Nachlassakte bekommen, um dann ggf. zu entscheiden, einen Anwalt mit der Wahrnehmung meiner Interessen zu beauftragen? (Kann mir das Nachlassgericht eine Akteneinsicht verweigern?)

Mit freundlichen Grüßen
Die Ratsuchende

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.02.2009 | 21:15

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Nach § 34 FGG kann die Einsicht der Gerichtsakten jedem insoweit gestattet werden, als er ein berechtigtes Interesse glaubhaft macht. Da Sie erbberechtigt sind, haben Sie ein berechtigtes Interesse, so dass Sie zunächst Einsicht nehmen können.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de

Bewertung des Fragestellers 04.02.2009 | 21:09

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 04.02.2009 4,2/5,0
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