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Erbe in der Schweiz während Insolvenz

02.03.2007 12:50 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin P. Freisler


Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Insolvenz läuft seit 2005. Ich lebe in Deutschland und habe einen deutschen Pass.(Schulden:TEUR800)Ich habe nun die Möglichkeit ein Erbe im Ausland (Schweiz) anzutreten. Werden diese Vorgänge nach Deutschland gemeldet? Was raten Sie mir?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

aufgrund des von Ihnen dargelegten Sachverhaltes und vor dem Hintergrund Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage im Rahmen einer Erstberatung wie folgt:

Während des laufenden Insolvenzverfahrens gehört eine Erbschaft zu 100% zur Insolvenzmasse. Die Nichtangabe bzw. Nichtabführung zur Insolvenzmasse kann neben einem Straftatbestand insbesondere die Gewährung der Restschuldbefreiung gefährden.

Nach einem abgeschlossenen Insolvenzverfahren – in der sog. Wohlverhaltensperiode – ist eine Erbschaft nur noch zu 50% den Gläubigern zur Verfügung zu stellen. Wird gegen diese Obliegenheit verstoßen, besteht wiederum ein Grund, die Restschuldbefreiung versagt zu bekommen.

Ich rate Ihnen daher, bei einer Annahme der Erbschaft, diese zur Gläubigerbefriedigung zu verwenden, um nicht in die Gefahr zu kommen, einen Straftatbestand zu verwirklichen bzw. auch die Restschuldbefreiung zu gefährden.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen in meinen Ausführungen zufrieden stellend beantwortet wurden und Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben werden konnte.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
- Rechtsanwalt -

http://www.ra-freisler.de
http://www.kanzlei-medizinrecht.net

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