Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
505.147
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erbe bei Scheidung

26.02.2012 21:35 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Ich habe die Scheidung im November 2011 eingereicht nach Trennung von 2 Jahren und 7 Monaten. Die Scheidung wurde am 13.12.2011 vom Amtsgericht zugestellt. Am 12.01.2012 ist mein Ehemann verstorben. Er hatte der Scheidung weder zugestimmt noch einen Anwalt. Ein gemeinschaftliches Testament von 2006 liegt vor. Er hatte auch immer wieder betont, dass er sein Testament nie ändern würde. Die Scheidung wurde vom Gericht als in der Hauptsache erledigt angesehen.
Meine Frage: Bin ich Alleinerbin, wie im Testament angegeben und als Nacherben kommen unsere beiden Kinder?
Wir waren 31 Jahr verheiratet.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach den §§ 2268, 2077 BGB ist bei Auflösung der Ehe dieses als unwirksam zusehen und es würde die gesetzliche Erbfolge eintreten.

Allerdings bleibt die Verfügung im gemeinschaftlichen Testament nach den §§ 2268 Abs. 2, 2077 Abs. 3 BGB wirksam, wenn der Erblasser sie auch für einen solchen Fall getroffen haben würde. D.h. wenn er Sie unbeachtlich der Scheidung als Erbe einsetzen wollte. Im Streitfall bzw. in einem strittigen Erbscheinsverfahren trifft Sie allerdings hierzu die Beweislast.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65414 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Die Antwort war sehr schnell, im großen und ganzen, bis auf paar Fremdwörter, deren Bedeutung man aber schnell im Duden recherchieren konnte, ausführlich, der Sinn der Fragestellung wurde erkannt und wenn man den vereinbarten ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle Rückmeldung, angemessene Erklärung, sehr freundlicher Ton, Sachverhalt konnte mit der Agentur für Arbeit daraufhin geklärt werden, herzlichen Dank, sehr empfehlenswerter Anwalt ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Top Beratung! Viel Dank! ...
FRAGESTELLER